Nach russischem Angriff auf ukrainisches Wasserkraftwerk: Moldau ruft Umweltalarm wegen Dnister-Verschmutzung aus.
Umweltalarm in Moldau: Dnister durch Ölteppich bedroht
Nach Angaben von Novyny.live: Seit dem 10. März werden Verunreinigungen im Fluss Dnister gemessen. Der Auslöser war ein russischer Angriff auf das Wasserkraftwerk Nowodnistrowsk in der Ukraine. Am 14. März folgte ein massiver russischer Raketenbeschuss auf ukrainisches Gebiet, der die Ölkatastrophe endgültig eskalieren ließ. Die moldauische Präsidentin Maia Sandu bestätigte, dass durch den Einschlag Öl in den Fluss gelangte – eine ernste Gefahr für die Trinkwasserversorgung des Landes. Daraufhin verhängte die Regierung ab dem 16. März eine 15-tägige Umweltwarnung.
Gegenmaßnahmen und behördliche Reaktionen
Premierminister Alexandru Munteanu ordnete umgehend ein Verbot der Wasserentnahme aus dem Dnister an. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, das Flusswasser weder zu trinken noch für andere Zwecke zu nutzen. Um die Schadstoffe einzudämmen, errichtet die Regierung derzeit Barrieren und installiert Filtersysteme entlang des Flusslaufs. Die Behörden überwachen die Lage kontinuierlich, um die Ausbreitung der gefährlichen Substanzen zu stoppen. Die Situation bleibt angespannt, und die Gesundheitsrisiken für die Anwohner werden als hoch eingestuft.
Dieser Vorfall verdeutlicht, wie wichtig grenzüberschreitende Zusammenarbeit für die ökologische Sicherheit ist. Denn Wasserverschmutzung macht an Ländergrenzen nicht halt und gefährdet die Gesundheit der Menschen in der gesamten Region.
— Quelle unbekannt
Die moldauische Führung handelt entschlossen, um die Schäden für Natur und Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. Die Krise zeigt einmal mehr, welche verheerenden ökologischen Folgen militärische Konflikte haben können.
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