In Polen wurde eine Ukrainerin mit ihrem Kind im Park angegriffen: Der Angreiferin drohen bis zu 5 Jahre.

In Polen wurde eine Ukrainerin mit ihrem Kind im Park angegriffen: Der Angreiferin drohen bis zu 5 Jahre
In Polen wurde eine Ukrainerin mit ihrem Kind im Park angegriffen: Der Angreiferin drohen bis zu 5 Jahre

Nach Angaben von ТСН: In der polnischen Stadt Łódź gab es eine Situation, die Fragen zu Rassismus und Xenophobie aufwirft. Eine ukrainische Bürgerin, die mit ihrem kleinen Kind im Kinderwagen im Park spazierte, wurde Opfer einer aggressiven Frau.

Der Konflikt entstand, nachdem die Ukrainerin die Hundebesitzerin aufforderte, den Hund abzuleinen. Der Angriff eskalierte, als die Frau von der Nationalität der Ukrainerin erfuhr.

Menschenrechtsaktivisten berichteten, dass die Angreiferin aggressiv wurde, körperliche Gewalt anwendete und rassistische Drohungen aussprach. Der Vorfall ereignete sich in einem der Parks in Łódź und wurde auf Videomaterial festgehalten.

Das Zentrum zur Überwachung rassistischer und xenophober Vorfälle betonte, dass das Verhalten der Angreiferin als Verbrechen aus nationaler Hassmotivation eingestuft werden könnte. Die Organisation plant, Materialien für die Staatsanwaltschaft vorzubereiten. Nach vorläufiger rechtlicher Bewertung könnte dieser Vorfall gemäß Artikel 119 des polnischen Strafgesetzbuches behandelt werden, der Verantwortung für Gewalt oder Drohungen auf Grundlage nationalen, ethnischen oder rassischen Hasses vorsieht.

Wenn das xenophobe Motiv bestätigt wird, kann der Angreiferin eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren drohen. Das Überwachungszentrum appellierte an die Öffentlichkeit, bei der Identifizierung der Frau, die auf dem Video festgehalten wurde, zu helfen. Alle, die die Angreiferin erkennen oder Zeugen des Vorfalls waren, werden gebeten, sich an die Organisation oder die Strafverfolgungsbehörden zu wenden.

Aggression in Posen

Es ist erwähnenswert, dass kürzlich in der polnischen Stadt Posen auch ein Angriff auf einen ukrainischen Staatsbürger im öffentlichen Verkehr stattfand. Laut polnischen Medien begann die Aggression in der Straßenbahn, nachdem die Angreifer die ukrainische Sprache hörten. Zwei Männer provocierten zunächst verbal den Fahrgast, bevor sie ihn zu Boden stießen und mit Füßen traten. Auch eine Frau, die mit ihm war, erlitt Verletzungen.

Zeugen berichteten von Drohungen seitens der Angreifer, darunter in russischer Sprache. Die Polizei nahm zwei 27-jährige Männer fest, die verdächtigt werden, ein Verbrechen aus Diskriminierungsgründen begangen zu haben. Ihnen droht eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.

Diese Vorfälle vermitteln ein besorgniserregendes Bild der Beziehungen zwischen Nationalitäten in Polen und unterstreichen die Bedeutung von Bewusstsein und der Bekämpfung rassistischer und xenophober Vorfälle. Menschenrechtsaktivisten fordern zu aktiven Maßnahmen auf, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern und die Rechte aller Bürger zu schützen.


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