Moskau verbreitet Falschmeldung: Ukrainischer Sicherheitsrat dementiert angeblichen Hack der Generalstabsdaten.
Entlarvung einer Propagandaaktion
Nach Angaben von Espreso.tv: Die Behörde zur Bekämpfung von Desinformation beim Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine hat die jüngsten Behauptungen zurückgewiesen, wonach Datenbanken des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte, der Militärverwaltungen sowie medizinischer Einrichtungen gehackt worden seien. Laut der Behörde handelt es sich bei diesen Angriffen um einen gezielten Bestandteil einer Desinformationskampagne der Russischen Föderation. Solche Falschmeldungen zielen darauf ab, das Vertrauen in staatliche Institutionen zu untergraben und Panik in der Bevölkerung zu schüren.
Zahlen zu Verlusten richtig eingeordnet
In ihrer Stellungnahme betonte die Behörde, dass die angeblichen Hackerangriffe auf die Datenbanken nicht der Realität entsprechen. So hatten Propagandisten zuvor eine Zahl von 1,7 Millionen Verlusten verbreitet. Doch wie Vertreter der Behörde klarstellten,
„wurden keine neuen Daten erfunden, sondern zu den bereits früheren falschen Zahlen einfach 700.000 hinzuaddiert“.
Die letzten offiziellen Angaben zu den Verlusten des ukrainischen Militärs stammen von Präsident Wolodymyr Selenskyj. Er erklärte im Februar 2026, dass seit Beginn des umfassenden Krieges 55.000 ukrainische Soldaten gefallen seien. Diese Zahl ist die einzig verlässliche offizielle Quelle.
Die Richtigstellung der angeblichen Datenbank-Hacks ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Desinformation, die gezielt zur Destabilisierung der Lage in der Ukraine eingesetzt wird. In Kriegszeiten ist es besonders wichtig, Informationsquellen kritisch zu prüfen und Fakten zu verifizieren, um Manipulationen nicht zu erliegen.
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