UAnimals kämpft für mehr Tierfreundlichkeit: Verbot in Geschäften und Cafés soll fallen.
Forderung nach mehr Zugang für Haustiere
Nach Angaben von Novyny.live: Die Tierschutzorganisation UAnimals setzt sich dafür ein, veraltete Verbote für Tiere in Geschäften, an Tankstellen und in Gastronomiebetrieben abzuschaffen. Betroffen sind Kiew sowie 14 weitere ukrainische Städte. Die Organisation hat das Wirtschaftsministerium und die Kommunalparlamente aufgefordert, diese überholten Regelungen zu streichen.
Die bestehenden Einschränkungen erschweren es Unternehmern, die mit Tieren arbeiten möchten, ihr Geschäft zu führen. Olga Matsko, Leiterin der Abteilung für strategische Initiativen bei UAnimals, erklärte dazu:
'Wir haben einige rechtliche Lücken identifiziert, die den Prozess für Unternehmen unnötig kompliziert machen. Deshalb haben wir jetzt eine große Advocacy-Kampagne gestartet, die sich für den Zugang von Tieren zu Restaurants, Tankstellen, Läden und Supermärkten einsetzt.' Olga Matsko, UAnimals
Unterstützung und mögliche Folgen der Initiative
Der zuständige Ausschuss des Kiewer Stadtrats hat den Vorstoß bereits unterstützt – ein erster wichtiger Schritt für eine Gesetzesänderung. UAnimals erhofft sich positive Ergebnisse, die die Bedingungen für Tiere und ihre Besitzer verbessern und unternehmerische Initiativen in diesem Bereich fördern würden.
Die Initiative könnte nicht nur die Zutrittsregeln für kommerzielle Einrichtungen verändern, sondern auch die allgemeine Kultur im Umgang mit Tieren in der Gesellschaft beeinflussen. Eine Aufhebung des Verbots würde neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen und die Lebensqualität von Tierhaltern steigern, die ihre Vierbeiner dann leichter in den Alltag integrieren könnten. In vielen europäischen Ländern ist der Zugang für gut erzogene Haustiere bereits weitgehend normalisiert.
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