In Kiew hat ein Schüler eine Granate im Gebäude gezündet: Was ist passiert und wer ist verantwortlich.
Nach Angaben von ТСН: In Kiew hat ein Schüler in der Schule Nr. 115 eine Softair-Granate gezündet. Die Explosion ereignete sich unter der Treppe zum Keller, jedoch gibt es vorläufigen Berichten zufolge keine Verletzten.
Zur Unfallstelle sind Spezialisten des Sprengstoffdienstes und die Ermittlungsgruppe der Polizei des Solomjanskyi-Bezirks gefahren.
„Es wurde festgestellt, dass der Granate ein Oberstufenschüler geworfen hat, der dies aus Spaß und zur Erstellung eines Videos tat. Jugendpolizisten sprechen derzeit mit ihm und seinen Eltern“, - teilte die Polizei in Kiew mit.
Der Junge ist erst 15 Jahre alt. Die Polizei klärt, woher er die Granate bekommen hat, wie er sie zur Schule gebracht hat und mit welchem Ziel er sie gezündet hat.
„Der Junge gibt jetzt zusammen mit seinen Eltern eine Erklärung bei der Polizeidirektion ab. Wir klären alle Details“, - betont die Polizei.
Dieser Vorfall hat vor dem Hintergrund der kürzlichen Explosion in Dnipro noch mehr Besorgnis ausgelöst. Dort hat ein Mann eine Granate in einem Hochhaus gezündet.
„Am 9. Dezember gegen 4:40 Uhr hat ein Mann eine Granate im 9. Stock eines Hochhauses im Wohngebiet Pokrowskyi geworfen. Die Explosion beschädigte die Wände und Türen, aber glücklicherweise wurden keine Menschen verletzt“, - heißt es in dem Bericht.
Diese Vorfälle unterstreichen ernsthafte Probleme mit der Sicherheit und der Zugangskontrolle zu gefährlichen Gegenständen, insbesondere unter Jugendlichen. Die Polizei setzt die Ermittlungen fort und fordert Eltern auf, auf das Verhalten ihrer Kinder und deren Umfeld zu achten.
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