Angriff auf Heizkraftwerk Cherson: Eine Tote, über 150.000 Haushalte in der Region Tschernihiw ohne Strom.
Russische Angriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur
Nach Angaben von Novyny.live: Am 26. März beschossen russische Truppen das Heizkraftwerk in Cherson. Eine 66-jährige Mitarbeiterin des Unternehmens erlitt dabei tödliche Verletzungen. Der Beschuss ereignete sich gegen 14:00 Uhr. Jaroslaw Schanko, ein Vertreter des Betreibers, bestätigte den Vorfall.
Bereits am 25. März hatte es einen Angriff auf die Energieversorgung in Tschernihiw gegeben. Die Folge: Mehr als 150.000 Verbraucher waren ohne Strom. Stand 26. März sind sechs ukrainische Oblaste weiterhin von der Stromversorgung abgeschnitten:
- Dnipropetrowsk
- Odessa
- Sumy
- Tschernihiw
- Saporischschja
- Charkiw
Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte: 'Russland bereitet Angriffe auf Wasserversorgungsanlagen vor.'
Diese Serie von Attacken verdeutlicht die anhaltende Gefahr für die kritische Infrastruktur des Landes. Die ukrainische Führung und die Bevölkerung sind zunehmend beunruhigt. Die Angriffe zielen darauf ab, die Energieversorgung zu destabilisieren und das öffentliche Leben zu beeinträchtigen.
Die wiederholten Schläge gegen Kraftwerke und Netze zeigen eine Eskalation der Kampfhandlungen. Neben den unmittelbaren Schäden an der Infrastruktur steigen auch die Risiken für die Zivilbevölkerung. Die Regierung in Kiew appelliert erneut an die internationale Gemeinschaft, die Ukraine bei der Sicherung ihrer kritischen Anlagen zu unterstützen.
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