Angriff auf Chipfabrik in Brjansk: Raketenkomponenten für Russlands Militär zerstört.

Angriff auf Chipfabrik in Brjansk: Raketenkomponenten für Russlands Militär zerstört
Angriff auf Chipfabrik in Brjansk: Raketenkomponenten für Russlands Militär zerstört

Explosionen erschüttern Werk „Kremniy El“

Nach Angaben von TSN.ua: In der russischen Stadt Brjansk wurde die Fabrik „Kremniy El“ Ziel eines Raketenangriffs. Diese Anlage stellt Mikrochips und Halbleiter her, die in russischen Raketen – darunter auch vom Typ „Iskander“ – verbaut werden. Es wird befürchtet, dass zahlreiche Fachkräfte getötet oder verletzt wurden.

Zum Zeitpunkt des Einschlags befanden sich Mitarbeiter beider Schichten auf dem Gelände, was die Zahl der möglichen Opfer dramatisch erhöht. Das Werk ist ein zentraler Zulieferer für die elektronischen Bauteile der russischen Raketenindustrie.

Bedeutung des Angriffs und erste Reaktionen

Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte, dass die ukrainischen Streitkräfte einen Schlag gegen ein kriegswichtiges Ziel auf russischem Territorium geführt haben. Der Experte Oleh Katkow erklärte dazu:

„Die Menschen, die hier die Komponenten für Raketen montieren, die ukrainische Wohnhäuser treffen, waren in doppelter Anzahl vor Ort.“
Dies unterstreiche die strategische Relevanz des Werks für die russische Kriegsführung.

Katkow fügte hinzu:

„Niemand in Russland will freiwillig aus dem europäischen Teil des Landes hinter den Ural ziehen.“
Diese Aussage weist auf akute Personalprobleme hin, die die Produktion in entlegenen Regionen zusätzlich erschweren.

Der Angriff auf „Kremniy El“ ist ein weiterer Beleg für die zunehmende Eskalation im Ukraine-Krieg. Beide Seiten passen ihre Strategien an, wobei gezielte Schläge auf kritische Infrastruktur immer wichtiger werden.

Der Vorfall verdeutlicht, wie verwundbar moderne Armeen gegenüber Angriffen auf ihre technologischen Fertigungsstätten sind. Da die Fabrik Schlüsselkomponenten für Marschflugkörper und ballistische Raketen lieferte, könnte ihre Zerstörung die russische Nachschubkette empfindlich stören. Analysten sehen darin einen möglichen Kurswechsel der Ukraine, die nun vermehrt versucht, die Rüstungsproduktion des Gegners an der Wurzel zu treffen.


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