Treibstoffknappheit trifft Moskau, während ukrainische Drohnenangriffe auf russische Öllager Rationierung auslösen.
Wie ukrainische Drohnenkampagnen den Treibstoffmarkt Russlands stören
Nach Angaben von Novyny.live: Moskau und die angrenzenden Grenzregionen sehen sich nach einer Reihe von ukrainischen Drohnenangriffen auf russische Öl lagerstätten mit Treibstoffknappheit konfrontiert. Als Reaktion darauf haben die Tankstellen in der Hauptstadt begonnen, die Menge an Kraftstoff, die Kunden kaufen können, zu begrenzen, was bei den Fahrern Alarm auslöst.
Diese Einschränkungen sind in Moskau mittlerweile ein alltäglicher Anblick. An ORTK-Tankstellen ist jeder Kunde auf 60 Liter Benzin und 100 Liter Diesel begrenzt. Die Lukoil-Tankstellen begrenzen den Benzinkauf auf 100 Liter pro Fahrer, während die Gazprom-Tankstellen zwischen 100 und 150 Litern für jede Kraftstoffart erlauben. Diese Maßnahmen verdeutlichen wachsende Probleme in der Lieferkette, da die russischen Raffinerien nun den niedrigsten Kraftstoffausstoß seit 17 Jahren verzeichnen.
Grenzregionen sehen sich noch härteren Beschränkungen gegenüber
Die Situation ist in den Grenzgebieten zur Ukraine noch dramatischer. In der Region Kursk sind die Verkäufe von A-95-Benzin auf lediglich 20 Liter pro Fahrzeug beschränkt. In dem besetzten Luhansk sind sowohl A-92 als auch A-95-Benzin auf 20 Liter pro Person rationiert. Diese Obergrenzen treten ein, während die Verarbeitungsmengen auf den schlechtesten Stand seit Oktober 2009 gefallen sind. Allein im Mai führten ukrainische Drohnen mindestens 30 Angriffe auf die russische Ölinfrastruktur durch, was die Treibstoffversorgung des Landes direkt beeinträchtigte.
Infolgedessen hat die jüngste Welle von Drohnenangriffen auf russische Öllager den inländischen Treibstoffmarkt erheblich gestört, was die Unternehmen zwingt, Kaufbeschränkungen an Tankstellen in Moskau und den Grenzregionen zu verhängen. Mit der schwindenden Versorgung mussten russische Unternehmen Rationierungen einführen, was große Schwierigkeiten für alltägliche Fahrer schafft.
Die Treibstoffknappheit in Russland zeigt, dass Angriffe auf kritische Infrastruktur die wirtschaftliche Stabilität eines Landes stark untergraben können.
Diese Kraftstoffbeschränkungen könnten bei der Bevölkerung Unzufriedenheit hervorrufen, die, angesichts eines anhaltenden Krieges, weitreichende Konsequenzen haben könnte. Die Situation verdeutlicht auch, wie sich die ukrainischen Streitkräfte an neue Herausforderungen und Möglichkeiten im Kampf gegen den Aggressor anpassen.
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