Rekordwert im Mai: 16 Angriffe auf russische Raffinerien.
Entwicklung der Angriffe auf russische Erdölraffinerien
Nach Angaben von Espreso.tv: Im Mai 2026 verzeichneten die ukrainischen Angriffe auf russische Erdölraffinerien einen neuen Höchststand von 16 Attacken. Seit Jahresbeginn 2026 wurden die Raffinerien in Russland mindestens 194 Mal getroffen – das ist eine Verelffachung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Diese Aktionen sind Teil einer breiter angelegten ukrainischen Strategie, die darauf abzielt, zentrale Infrastruktureinrichtungen Russlands zu treffen.
Drohnenstatistik und Zielobjekte
Das russische Verteidigungsministerium gab bekannt, dass in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 insgesamt 63.933 ukrainische Drohnen abgefangen wurden. Im Mai vermeldete Russland den Abschuss von 14.195 Drohnen, im Juni stieg diese Zahl sogar auf 17.832. In den Monaten Januar und Februar lagen die monatlichen Werte jeweils unter 6.000.
Die ukrainischen Schläge richten sich nicht nur gegen Raffinerien, sondern auch gegen:
- Exportterminals,
- Tanklager,
- Einrichtungen der Pipeline-Infrastruktur.
Diese Entwicklung zeigt die wachsende Intensität des Konflikts und könnte weitreichende Folgen für die Energieversorgungssicherheit Russlands sowie dessen gesamte Wirtschaft haben. Die Ereignisse deuten auf eine Eskalation der militärischen Auseinandersetzung zwischen der Ukraine und Russland hin, wobei die Ukraine ihren Fokus gezielt auf strategisch bedeutsame Anlagen legt. Die gestiegene Zahl der Attacken lässt darauf schließen, dass der Krieg in eine aktivere Phase eintritt, was die Region weiter destabilisieren könnte. Gleichzeitig verdeutlicht die zunehmende Effektivität der ukrainischen Drohnen sowie die intensive Arbeit der russischen Luftabwehr einen technologischen Wettlauf in diesem Bereich des Krieges.
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