Russische Angriffe auf die Ukraine legen wichtige Stromtrasse nach Moldau lahm.

Russische Angriffe auf die Ukraine legen wichtige Stromtrasse nach Moldau lahm
Russische Angriffe auf die Ukraine legen wichtige Stromtrasse nach Moldau lahm

Stromausfall an der Grenzleitung in Moldau

Nach Angaben von TSN.ua: In Moldau wurde die grenzüberschreitende 400-kV-Leitung Isaccea-Vulcănești wegen russischer Angriffe auf Energieanlagen in der Ukraine vom Netz genommen. Der Vorfall ereignete sich nach 19:00 Uhr und führte zu einer Notlage im nationalen Stromnetz. Da diese Verbindung den Hauptkanal für Stromimporte aus Rumänien darstellt, hatte die Abschaltung erhebliche Auswirkungen auf die moldauische Stromversorgung.

Lage im Energiesektor

Gegen 23:00 Uhr lag der Stromverbrauch in Moldau bei rund 620 MW. Die eigene Erzeugung deckt lediglich 320 MW, wovon 120 MW auf die Region Transnistrien entfallen. Die restlichen 300 MW werden aus der Ukraine importiert, um die Lücke zu schließen. Ähnliche Vorfälle gab es bereits Ende Januar, was auf systemische Schwachstellen in der regionalen Energieinfrastruktur hindeutet. Die erneute Störung zeigt, wie anfällig die Netze in Krisenzeiten sind.

Hinsichtlich der aktuellen Stromversorgung in Moldau wird betont, dass das Land trotz der Abschaltung weiterhin Elektrizität aus der Ukraine bezieht, was die Energiestabilität sichert. Derzeit arbeiten Fachleute an der Wiederherstellung der Leitung, jedoch stehen noch keine konkreten Zeitpläne für die Reparatur fest.

Die Unterbrechung der Leitung Isaccea-Vulcănești unterstreicht die Verletzlichkeit des moldauischen Energiesystems gegenüber externen Bedrohungen. Derartige Zwischenfälle können schwerwiegende Folgen für die Energieversorgungssicherheit des Landes haben, insbesondere angesichts der Abhängigkeit von Stromimporten. Dass die Importe aus der Ukraine fortgesetzt werden, verdeutlicht die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den Ländern in der Energiekrise.


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