Ungarn beschlagnahmt bei sieben Ukrainern Bargeld und Gold im Millionenwert.
Festnahme ukrainischer Staatsbürger in Ungarn
Nach Angaben von TSN.ua: Die ungarische Steuerbehörde hat die Festnahme von sieben ukrainischen Staatsangehörigen bestätigt. Ihnen wird vorgeworfen, erhebliche Geldbeträge gewaschen zu haben. Bei der Kontrolle wurden 40 Millionen US-Dollar, 25 Millionen Euro sowie neun Kilogramm Gold sichergestellt. Gegen die Verdächtigen wurde bereits ein Strafverfahren eingeleitet.
Unter den Festgenommenen befindet sich ein ehemaliger General der ukrainischen Spezialdienste. Bekannt wurde zudem, dass am 5. März in Ungarn zwei Fahrzeuge eines Geldtransporterns der 'Oschadbank' gestoppt wurden. Der Vorfall sorgt für erhebliche Spannungen zwischen den Ländern und hat ukrainische Diplomaten alarmiert.
Andrij Sybiga, ein Sprecher der ukrainischen Seite, erklärte: 'Den ukrainischen Konsuln wird bislang der Zugang zu den sieben in Budapest festgehaltenen ukrainischen Bürgern verweigert. Die ungarische Seite hat keinerlei Erklärungen geliefert. Wir fordern ihre sofortige Freilassung und bereiten weitere Schritte vor, auch auf EU-Ebene.'
Der Fall hat internationale Aufmerksamkeit erregt, da er die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Geldwäsche und organisiertem Verbrechen betrifft. Die Beziehungen zwischen der Ukraine und Ungarn waren zuletzt ohnehin bereits angespannt.
Mögliche Konsequenzen der Festnahme
Die Verhaftung der Ukrainer und der Vorwurf der Geldwäsche in dieser Größenordnung könnten die bilateralen Beziehungen nachhaltig belasten. Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, sind folgende Konsequenzen denkbar:
- Verschärfte Kontrollen grenzüberschreitender Finanztransaktionen;
- Eine intensivierte Zusammenarbeit mit internationalen Strafverfolgungsbehörden.
Entscheidend für den weiteren Verlauf wird das Vorgehen der ukrainischen Regierung sein, das nach Einschätzung von Beobachtern die regionale Sicherheitslage beeinflussen könnte.
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