Sieben Ukrainer in Budapest freigelassen: Hintergründe der Festnahme.
Was über die Festnahme ukrainischer Staatsbürger in Ungarn bekannt ist
Nach Angaben von TSN.ua: Am 6. März wurden sieben ukrainische Staatsangehörige aus der Haft in Budapest entlassen. Außenminister Andrij Sybiha bestätigte diesen Erfolg und teilte mit, er habe bereits Präsident Wolodymyr Selenskyj darüber informiert, dass ihre Freilassung erreicht werden konnte.
Die Festnahme erfolgte am Vortag, dem 5. März, in Budapest. Dort hatten ungarische Strafverfolgungsbehörden zwei gepanzerte Fahrzeuge der ukrainischen 'Oschadbank' gestoppt. Die Gründe wurden zunächst nicht erläutert. Der ungarische Nationale Steuer- und Zollamt gab später an, die Maßnahme sei 'wegen des Verdachts der Geldwäsche' erfolgt.
Andrij Sybiha dankte außerdem dem Team des Außenministeriums, der ukrainischen Botschaft in Ungarn sowie den Strafverfolgungsbehörden, staatlichen Stellen und Staatsbanken für ihre Hilfe bei der Erwirkung der Freilassung.
Der Vorfall zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Ungarn in Justiz- und Sicherheitsfragen ist. Solche Festnahmen können in der ukrainischen Gemeinschaft in Ungarn für Verunsicherung sorgen und sich auf die diplomatischen Beziehungen auswirken. Das angespannte Verhältnis beider Länder bildet den Hintergrund für diese Vorfälle. Die weitere Entwicklung hängt nun von den Ermittlungen der ungarischen Behörden und der Reaktion der ukrainischen Staatsführung ab.
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