Kiews Schlag gegen Russlands Ölindustrie: Selenskyj spricht von „Sanktionen mit großer Reichweite“.
Angriffe auf russische Raffinerien
Nach Angaben von UATV: Die Ukraine setzt ihre gezielten Angriffe auf die russische Öl- und Erdölindustrie fort. Staatspräsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte am 25. Juni 2023 Treffer auf drei Anlagen innerhalb Russlands. Darunter war das Öldepot „Poltawskaja“ in der Region Krasnodar, das rund 300 Kilometer von der Frontlinie entfernt liegt.
Weitere Ziele waren die Raffinerien „Baschneft-Ufaneftechim“ und „Baschneft-Nowoil“ in Ufa – etwa 1500 Kilometer von der Front entfernt. Laut Selenskyj könnte die Moskauer Raffinerie nach Drohnenangriffen im Juni für mindestens ein halbes Jahr ausfallen.
„Unsere weitreichenden Operationen sind konsequente, präzise Antworten auf Russlands Verschleppung des Krieges und die Angriffe auf ukrainische Städte.“ – Wolodymyr Selenskyj
Der Präsident bezeichnete die Aktionen als Teil eines Plans „unserer weitreichenden Sanktionen“. Er forderte: „Die Russen sollten über echte Diplomatie nachdenken, anstatt erneut jemanden zu täuschen oder Zeit zu gewinnen. Der Krieg muss beendet werden.“ Die ukrainische Führung setzt ihre Offensive gegen die russische Infrastruktur fort, um die Ressourcen des Angreifers zu schwächen.
Verschärfung des Konflikts
Diese Angriffe zeigen eine deutliche Eskalation: Die Ukraine will Russlands Fähigkeiten zur Kriegsführung gezielt untergraben, indem sie wichtige Ölverarbeitungsanlagen ausschaltet. Der Ausfall solcher Schlüsselstandorte könnte Moskaus militärische Logistik empfindlich treffen – besonders in einem langen Abnutzungskrieg.
Mit diesen Aktionen demonstriert Kiew nicht nur seinen Verteidigungswillen, sondern auch die Entschlossenheit, den Druck auf den Aggressor kontinuierlich zu erhöhen.
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