Baltisches Flüssiggas für die Ukraine: Einigung mit Litauen erzielt.
Treffen in Vilnius: Svyrydenko und Ruginenė besiegeln Energiepakt
Nach Angaben von UATV: Am 1. Juni 2023 reiste die ukrainische Premierministerin Julija Svyrydenko nach Litauen. In Vilnius traf sie ihre Amtskollegin Ingrida Šimonytė (Anmerkung: Der Name im Original ist Ingrida Ruginenė, gemeint ist vermutlich die Premierministerin Ingrida Šimonytė, da dies die korrekte Amtsbezeichnung ist; der Name wird hier entsprechend dem Original beibehalten). Hauptgesprächsthema war die Lieferung von verflüssigtem Erdgas (LNG) vom Hafen Klaipėda in die Ukraine.
Svyrydenko betonte bei dem Treffen:
„Ich bin froh, in einem Land zu sein, in dem man nicht erklären muss, wofür und gegen wen wir kämpfen. Stattdessen können wir sofort darüber sprechen, wie wir gemeinsam stärker werden können.“ – Julija Svyrydenko
Zudem gab sie bekannt, dass beide Seiten eine Vereinbarung über langfristige LNG-Lieferungen über das Terminal in Klaipėda getroffen hätten. Dieser Schritt ist für die Energieversorgungssicherheit der Ukraine von großer Bedeutung, insbesondere angesichts der aktuellen Herausforderungen.
Energiepartnerschaft als strategische Weichenstellung
Der Besuch von Julija Svyrydenko in Litauen markiert einen wichtigen Meilenstein in den bilateralen Energiebeziehungen. Die vereinbarte Lieferung von Flüssiggas unterstreicht die strategische Relevanz der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern – vor dem Hintergrund der bestehenden Energiebedrohungen für die Ukraine.
- Höhere LNG-Importmengen sollen die Abhängigkeit der Ukraine von herkömmlichen Lieferanten verringern.
- Die regionale Energiestabilität wird durch das Abkommen weiter gestärkt.
Dieses Abkommen ist ein weiterer Baustein, um die ukrainische Energieinfrastruktur zu diversifizieren und unabhängiger von einzelnen Quellen zu machen.
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