Die ukrainischen Streitkräfte haben die Besatzer aus Kupjansk vertrieben: Einzelheiten des Gegenangriffs.

Die ukrainischen Streitkräfte haben die Besatzer aus Kupjansk vertrieben: Einzelheiten des Gegenangriffs
Die ukrainischen Streitkräfte haben die Besatzer aus Kupjansk vertrieben: Einzelheiten des Gegenangriffs

Nach Angaben von ТСН: Die Ukraine setzt ihren Widerstand gegen die massive Aggression Russlands fort und zeigt die Möglichkeit von Gegenangriffen an bestimmten Frontabschnitten.

Die Situation um Kupjansk

Nach Berichten des analytischen Projekts DeepState hat sich die Situation in Kupjansk in der Region Charkiw verändert: Nach einem erfolgreichen Gegenangriff der Verteidigungskräfte steht der Großteil der Stadt unter Kontrolle der Ukraine, während die russischen Einheiten nur noch an einzelnen Stellen verbleiben. Am selben Tag veröffentlichte Präsident Wolodymyr Selenskyj ein Video aus der Umgebung von Kupjansk, um die Aussagen des Kremls über die 'Eroberung' der Städte zu widerlegen.

Die Hauptdetails der Operation bleiben aufgrund der fortlaufenden Kampfhandlungen im Verborgenen. Schätzungen zufolge könnten rund 200 russische Soldaten in Kellerräumen blockiert sein. Die ukrainischen Streitkräfte geben keine Informationen über ihre taktischen Pläne preis und betonen die Bedeutung unkonventioneller Lösungen, Beweglichkeit und ein genaues Verständnis der Handlungen des Gegners.

Der Gegenangriff und die aktuelle Situation

Der Gegenangriff bei Kupjansk war eine Reaktion auf den erhöhten Druck der Russen Ende des Sommers. Nach dem Durchbruch über den Fluss Oskil im September befand sich die ukrainische Verteidigung in einem kritischen Zustand. Umfassende Gegenangriffe begannen am 21. September mit dem Einsatz mehrerer Einheiten, die im Oktober und November in der Lage waren, den Feind über den Fluss zurückzudrängen und seine Nachschublinien zu unterbrechen.

Die Situation an anderen Fronten bleibt jedoch angespannt. Russland setzt seinen langsamen, aber stetigen Vormarsch im Donbass und in der Region Saporischschja fort, indem es sich auf zahlenmäßige Überlegenheit und ständige Verstärkungen verlässt. Laut ukrainischer Geheimdienstdaten steigt die Anzahl der russischen Soldaten monatlich um 8-9 Tausend, während die Gesamtschätzung der russischen Streitkräfte in der Ukraine etwa 710.000 Personen beträgt.

Spannungen im Donbass

Die Situation in den Gebieten von Pokrowsk, Myrnograd und Siversk ist besonders schwierig. In einigen Fällen sind ukrainische Einheiten von einer Umzingelung bedroht, und die Evakuierung der Verwundeten wird durch intensive Beschüsse und den Einsatz russischer Planbomben erschwert.

Eine zusätzliche Herausforderung sind die verstärkten Aktivitäten der russischen Drohneneinheiten, die logistische und hintere Objekte angreifen. In einigen Regionen übersteigen die Verluste unter den Drohnenoperators und den hinteren Einheiten bereits die Verluste der Infanterie an der Front.

Optimismus in schweren Zeiten

Trotzdem wurde der Erfolg in Kupjansk zu einem seltenen positiven Signal für die Ukraine. Er bestätigte, dass die Verteidigungskräfte durch koordinierte Aktionen und präzise Planung in der Lage sind, den Feind selbst unter schwierigen Bedingungen zu stoppen und zurückzudrängen. Die ukrainischen Streitkräfte erkennen den Druck und die Verluste an, betonen jedoch, dass eine organisierte Verteidigung und gezielte Gegenangriffe wichtig sind, um den russischen Angriff einzudämmen.

Wir erinnern daran, dass der kremlische Diktator Wolodymyr Putin gedroht hat, dass Moskau seine Ziele in der Ukraine ausschließlich auf militärischem Wege erreichen wird, ohne Kompromisse bezüglich der besetzten Gebiete und der Stationierung von Truppen der Nordatlantikvertragsorganisation (NATO).

Die Situation in der Ukraine bleibt von vielen Unsicherheiten geprägt, aber Erfolge wie der in Kupjansk geben den ukrainischen Verteidigern in ihrem Kampf neue Kraft. Die internationale Unterstützung und Ressourcen, die weiterhin von den Partnern kommen, bleiben entscheidend, um der Ukraine bei der Verteidigung und bei Gegenangriffen gegen den Aggressor zu helfen.


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