Tschechien bietet Hilfe an: Ukraine deckt nur zwei Drittel ihres Strombedarfs.
Energiekrise durch russische Angriffe
Nach Angaben von UATV: Die Ukraine kann nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj nur etwa zwei Drittel ihres eigenen Strombedarfs decken. Die verbleibende Lücke ist eine direkte Folge der systematischen russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur. Selenskyj äußerte sich bei einem Treffen mit dem tschechischen Präsidenten Petr Pavel am 16. Januar 2023. Als Reaktion darauf signalisierte Tschechien seine Bereitschaft zur Unterstützung im Energiesektor. Konkret könnten tschechische Unternehmen mit Expertise in Gasförderung und Kraftwerksbau helfen.
Online-Gipfel für die Energiesicherheit
Vor dem Hintergrund der massiven Zerstörungen laufen in der Ukraine bereits Wiederaufbauarbeiten an Energieanlagen. Um die internationale Unterstützung zu koordinieren, ist ein Online-‚Energie-Ramstein‘-Format geplant. Daran werden die ukrainische Premierministerin Julija Swyrydenko und Energieminister Denys Schmyhal teilnehmen. Laut Selenskyj soll dieses Treffen auch dazu dienen, die fortgesetzte Lieferung von Raketen für die Luftabwehr zu besprechen – ein entscheidender Faktor zum Schutz der verbliebenen Infrastruktur.
Russland versucht ganz offensichtlich, die Verteidigungsfähigkeit der Ukrainer zu untergraben.
— Petr Pavel, Präsident der Tschechischen Republik
Das tschechische Engagement ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der ukrainischen Energieresilienz im Krieg. Die Energieversorgung ist nicht nur eine Frage des Komforts, sondern eine Grundvoraussetzung für das Funktionieren von Gesellschaft, Wirtschaft und Verteidigung. Die Unterstützung durch Partner wie Tschechien ist daher von strategischer Bedeutung für die Stabilität der Ukraine.
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