Neue Kamikaze-Drohnen mit 300 km Reichweite: Welche Ziele die Ukraine jetzt angreifen kann.
Erweiterte Reichweite für ukrainische Verteidigungskräfte
Nach Angaben von UATV: Die ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungskräfte haben neue Drohnen erhalten, die Ziele in einer Entfernung von 200 bis 300 Kilometern treffen können. Damit wird es möglich, die von der russischen Armee 2022 besetzte Tschonhar-Brücke unter Beschuss zu nehmen. Die verbesserte Technologie, insbesondere die Drohne namens 'Begemot', erlaubt es ukrainischen Einheiten, präzisere Angriffe auf strategisch bedeutende Punkte durchzuführen.
Technische Details der Drohne 'Begemot'
Der Gefechtskopf der 'Begemot'-Drohne wiegt 75 Kilogramm, wovon ein Teil thermobarisch ist. Experte Andrij Ryschenko erklärt dazu:
„Jetzt gibt es eine neue Drohne, sie heißt 'Begemot'. Ihr Gefechtskopf wiegt 75 kg, ist aber kombiniert: normaler Sprengstoff und ein thermobarisches Element. Und im Prinzip entspricht die Wirkungskraft mehreren hundert Kilogramm Sprengstoff, obwohl die Gesamtmasse unter 100 kg liegt. Eine solche Drohne kann einem Objekt wie der Tschonhar-Brücke ernsthafte Schäden zufügen.“ – Andrij Ryschenko
Die Tschonhar-Brücke war bereits mehrfach Ziel ukrainischer Angriffe. Konkret:
- Am 7. Juni traf eine ukrainische Drohne die Brücke im Raum Tschonhar;
- Am 9. Juni kam es zu erneuten Beschädigungen der Brücke durch einen Einsatz ukrainischer Einheiten mit FP-2-Drohnen.
Mit den neuen Fähigkeiten, die diese Drohnen bieten, hoffen die ukrainischen Streitkräfte auf weitere Erfolge im Kampf um die Rückeroberung strategisch wichtiger Gebiete. Die gesteigerte Reichweite eröffnet zusätzliche Optionen für Angriffe auf kritische Infrastruktur.
Die Beschaffung moderner Drohnen wie der 'Begemot' unterstreicht den technologischen Fortschritt der ukrainischen Streitkräfte in der Gefechtsführung. Verbesserte Waffensysteme ermöglichen eine effektivere Zielerfassung von Schlüsselobjekten, was für die territoriale Kontrolle von strategischer Bedeutung ist. Erfolge bei Angriffen auf die Tschonhar-Brücke könnten die gegnerische Logistik erheblich beeinträchtigen und so den Gesamtverlauf des Konflikts beeinflussen.
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