Ab 2026: Höhere staatliche Unterstützung für Hinterbliebene gefallener oder vermisster Soldaten.
Mehr finanzielle Hilfe für Angehörige gefallener Soldaten
Nach Angaben von TSN.ua: Die ukrainische Regierung hat eine deutliche Erhöhung der staatlichen Leistungen für Familien von gefallenen oder vermissten Soldaten beschlossen. Die neuen, höheren Zahlungen sollen ab dem 1. März 2026 ausgezahlt werden. Diese Maßnahme ist eine direkte Reaktion auf die anhaltenden Belastungen durch den Krieg.
Konkret steigt die Mindestzahlung an die nächsten Angehörigen von bisher 7.800 auf 12.810 Hrywnja. Auch der Mindestbetrag für jeden weiteren Leistungsberechtigten in einer Familie wird angehoben – von 6.100 auf 10.020 Hrywnja. Diese deutliche Steigerung soll die finanzielle Absicherung derjenigen verbessern, die im Krieg einen Angehörigen verloren haben.
Automatische Anpassung ab 2027 vorgesehen
Ab dem 1. März 2027 ist zudem eine automatische Erhöhung der Leistungen geplant, um die Unterstützung für die Hinterbliebenen weiter zu stärken. Wie Denis Uljutin mitteilte, sind die erforderlichen Mittel für diese Änderungen bereits im Haushalt des Rentenfonds für das Jahr 2026 eingeplant.
- Nicht erwerbsfähige Eltern
- Ehepartner oder Ehepartnerin
- Ein Kind, sofern es der alleinige Leistungsempfänger in der Familie ist
Mit diesen Regelungen soll sichergestellt werden, dass diejenigen, die in Zeiten des Verlustes am meisten auf Hilfe angewiesen sind, angemessen unterstützt werden.
Dieser Kabinettsbeschluss ist ein wichtiger Schritt, um Familien, die kriegsbedingte Verluste erlitten haben, beizustehen. Er spiegelt die Verpflichtung des Staates wider, für ein würdiges Leben derjenigen zu sorgen, die ihren Ernährer verloren haben.
Die Erhöhung der Zahlungen unterstreicht das Bestreben der Regierung, auf die Bedürfnisse der Hinterbliebenen einzugehen und ihnen eine notwendige finanzielle Grundlage zu bieten.
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