Nach russischen Angriffen: Kiew zeigt Diplomaten aus 31 Nationen die Schäden an der Pipeline „Druschba“.

Nach russischen Angriffen: Kiew zeigt Diplomaten aus 31 Nationen die Schäden an der Pipeline „Druschba“
Nach russischen Angriffen: Kiew zeigt Diplomaten aus 31 Nationen die Schäden an der Pipeline „Druschba“

Unterrichtung ausländischer Diplomaten

Nach Angaben von UATV: Am 14. März veranstaltete das ukrainische Außenministerium gemeinsam mit dem Konzern Naftogaz einen Informationstermin für ausländische Diplomaten. Im Mittelpunkt stand der Zustand der Pipeline-Infrastruktur „Druschba“ nach den jüngsten russischen Angriffen. Teilnehmer aus 31 Ländern, darunter die Staaten der G7, waren zugegen.

Der stellvertretende ukrainische Außenminister Jewhenij Perebyjnis betonte die Notwendigkeit internationaler Solidarität und erklärte:

'Unser Ziel ist es, dass unsere internationalen Partner ein vollständiges Bild von den Konsequenzen der russischen Attacken auf die ukrainische Energieinfrastruktur erhalten.' Jewhenij Perebyjnis

Ein weiterer Redner war Serhij Korezkyj, Vorstandsvorsitzender der NAK Naftogaz Ukrainy. Er wies darauf hin, dass die Instandsetzung der Anlagen eine technologisch anspruchsvolle Aufgabe sei:

'Die Wiederherstellung einer solchen Infrastruktur ist ein komplexer technologischer Prozess. Er erfordert Zeit, spezielle Ausrüstung und den unermüdlichen Einsatz von Fachkräften – selbst unter ständiger Bedrohung.' Serhij Korezkyj

Angriffe auf kritische Anlagen und die Reaktion der Staatengemeinschaft

Seit Beginn der großangelegten Invasion Russlands wurden über 400 Attacken auf Einrichtungen von Naftogaz verzeichnet. Allein im Jahr 2026 gab es bereits mehr als 30 Beschüsse. Der jüngste Angriff auf die Druschba-Pipeline-Infrastruktur ereignete sich am 27. Januar. Als Reaktion darauf schlug die Europäische Kommission am 12. März vor, eine Mission in die Ukraine zu entsenden, um den Zustand der Pipeline zu begutachten. Diese Informationsveranstaltung war ein wichtiger Schritt, um die Weltgemeinschaft über die Folgen des aggressiven Vorgehens und den dringenden Bedarf der Ukraine an der Wiederherstellung ihrer Energieversorgung zu informieren.

Angesichts der ständigen Angriffe auf kritische Energieanlagen könnte die internationale Unterstützung und die Bereitschaft zur Kooperation seitens anderer Staaten eine entscheidende Rolle im Wiederaufbauprozess und bei der Gewährleistung der ukrainischen Energiesicherheit spielen.


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