71. Gefangenenaustausch: 157 Ukrainer kehren aus russischer Gefangenschaft zurück.
157 Landsleute sind frei: So verlief der jüngste Gefangenenaustausch mit Russland
Nach Angaben von Novyny.live: Am 5. Februar 2026 konnten 157 ukrainische Soldaten und Zivilisten nach Hause zurückkehren. Es war bereits der 71. Austausch von Kriegsgefangenen zwischen der Ukraine und Russland. Für zahlreiche Familien bedeutete dieser Tag das Ende einer langen und qualvollen Zeit des Wartens. Solche humanitären Aktionen sind inmitten der anhaltenden Kampfhandlungen von unschätzbarem Wert.
Zu den Rückkehrern zählten unter anderem:
- Dmytro Schalar aus der Oblast Odessa. Der damals 19-Jährige geriet bei der Verteidigung von Mariupol in Gefangenschaft.
- Wolodymyr Kosterin aus der Siedlung Soborne, der insgesamt 1396 Tage in russischem Gewahrsam verbrachte.
- Wladyslaw Latij aus dem Bezirk Beresiwka. Der Angehörige der Nationalgarde-Einheit 3056 war seit März 2022 in Gefangenschaft.
Die Rückführung der Gefangenen unterstreicht die unermüdlichen Bemühungen der Ukraine, jeden einzelnen Bürger zu schützen und die Familien zu unterstützen. Jeder Austausch ist ein wichtiges humanitäres Signal in diesem Konflikt und gibt den Betroffenen ihre Würde zurück.
Solche Gefangenenaustausche bleiben ein zentrales Element der internationalen Beziehungen und humanitären Politik. Sie helfen nicht nur dabei, Menschen unter schwierigsten Bedingungen nach Hause zu holen, sondern zeigen auch eine grundsätzliche Dialogbereitschaft der Konfliktparteien. Die Entwicklung in diesem Bereich kann künftige Verhandlungen und das Klima in der gesamten Region maßgeblich beeinflussen.
Lesen Sie auch
- Drei Ukrainer ohne Papiere aus Besatzung gerettet – Bring Kids Back UA erfolgreich
- Erster unterirdischer Kindergarten der Ukraine öffnet in Charkiw – Platz für 260 Kinder
- Ukrainische Häfen lahmgelegt: 28 Schiffe getroffen, 21 Tote nach russischen Angriffen
- 24 Kinder aus besetzten Gebieten befreit: Schwer verletzte 13-Jährige unter den Geretteten
- Bis zu 7,5 Jahre Haft drohen: Frau in Polen greift Kinder an, weil sie Ukrainisch sprechen
- Eine der bekanntesten Stimmen des Ukrainischen Radios ist verstummt: Journalist Olexandr gestorben

