Nach Angriff auf Kiew: Ukraine beantragt Dringlichkeitssitzung im UN-Sicherheitsrat – drei Tote, 91 Verletzte.

Nach Angriff auf Kiew: Ukraine beantragt Dringlichkeitssitzung im UN-Sicherheitsrat – drei Tote, 91 Verletzte
Nach Angriff auf Kiew: Ukraine beantragt Dringlichkeitssitzung im UN-Sicherheitsrat – drei Tote, 91 Verletzte

Ukraine ruft UN-Sicherheitsrat an

Nach Angaben von Espreso.tv: Die ukrainische Delegation hat den chinesischen Botschafter Fu Cong offiziell um eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates gebeten. Auslöser ist der russische Angriff auf Kiew in der Nacht zum 24. Mai. Dabei kamen drei Menschen ums Leben, 91 weitere wurden verletzt. Die Sitzung soll noch diese Woche stattfinden, um über eine gemeinsame Reaktion zu beraten.

Lage in der Hauptstadt

Am 24. Mai griff die russische Armee die Ukraine mit Raketen und Drohnen an. In Kiew wurden an 49 Orten zivile und administrative Einrichtungen schwer beschädigt. Besonders betroffen war der Stadtteil Schewtschenko: Dort stürzte der Eingangsbereich eines fünfstöckigen Wohnhauses ein. Rettungskräfte mussten 165 Quadratmeter zerstörter Betonplatten entfernen, um Verschüttete zu bergen. Sprengstoffhunde durchkämmten über 100 Quadratmeter Fläche auf der Suche nach Opfern.

Die Kiewer Polizei bestätigte am 26. Mai, dass die Zahl der Toten auf drei gestiegen ist. Innenminister Ihor Klymenko erklärte, dass durch die Angriffe rund tausend Gebäude in der Hauptstadt beschädigt oder zerstört wurden. Psychologen des staatlichen Notdienstes versorgten 112 Menschen, die unter den Folgen des Angriffs litten. Diese Ereignisse verdeutlichen die dramatische Lage des Landes und machen eine internationale Reaktion auf die Aggression dringend erforderlich.

Mit dem Vorstoß im Sicherheitsrat versucht Kiew, die Weltgemeinschaft zu einem entschlosseneren Vorgehen gegen Russland zu bewegen, das weiterhin die regionale Sicherheit und Stabilität gefährdet. Wie die internationalen Organisationen auf diese jüngste Eskalation reagieren, könnte maßgeblich darüber entscheiden, ob die Ukraine ihre Bürger künftig wirksamer schützen kann.


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