Ukraine beruft Energiegipfel nach Vorbild der Ramstein-Gruppe.
Virtuelles Treffen zur Energiekrise
Nach Angaben von UATV: Die Ukraine hat ihre internationalen Partner zu einem Online-Gipfeltreffen eingeladen, um die katastrophale Lage im Energiesektor zu besprechen. Massive russische Angriffe und winterliche Temperaturen haben die Versorgungslage dramatisch verschärft. Die Verbündeten signalisieren bereits umfangreiche Hilfszusagen, um die schwer getroffene Infrastruktur wiederaufzubauen.
Für die Ukraine nehmen Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko und Energieminister Denys Schmyhal an dem Treffen teil. Präsident Wolodymyr Selenskyj machte deutlich, dass das Land nicht einmal ein Drittel seines Strombedarfs decken kann. Allein im Jahr 2025 verzeichnete die Ukraine 612 russische Angriffe auf ihre Energieanlagen. Laut Schmyhal gibt es mittlerweile kein einziges Kraftwerk mehr, das nicht von russischen Treffern beschädigt wurde.
Internationale Hilfszusagen für die Ukraine
Mehrere Staaten haben bereits konkrete Unterstützung zugesagt. Der tschechische Präsident Petr Pavel bekräftigte die Hilfsbereitschaft seines Landes. Norwegen stellt 200 Millionen US-Dollar für die dringendsten Energiebedürfnisse bereit, wie Außenminister Espen Barth Eide mitteilte. Großbritannien wiederum unterstützt die Ukraine mit 20 Millionen Pfund für die Reparatur der Infrastruktur.
Der Leiter des Präsidialamtes, Kyrylo Budanow, kündigte an, dass in einer ersten Phase 78 Industriekessel in die Ukraine geliefert werden. Energieminister Schmyhal betonte den akuten Bedarf an neuer Kraftwerksleistung zwischen 2,2 und 2,7 Gigawatt, um die Versorgung zu stabilisieren. Auch die Solidarität der Nachbarn zeigt sich: In Polen wurden mehr als 2,3 Millionen Zloty für Generatoren gesammelt, die nach Kiew gehen sollen.
Der als 'Energie-Ramstein' bezeichnete Gipfel markiert somit einen entscheidenden Schritt im gemeinsamen Kampf gegen die durch den russischen Angriffskrieg verursachte Energiekrise.
Diese Initiative unterstreicht die kritische Lage im ukrainischen Energiesektor, die eine direkte Folge der anhaltenden Kriegshandlungen ist. - Quelle unbekannt
Die vielfältigen Hilfszusagen der internationalen Gemeinschaft – von Finanzmitteln bis hin zu dringend benötigten Geräten – sind ein starkes Zeichen der Solidarität. Der Wiederaufbau einer resilienten Energieinfrastruktur ist eine Grundvoraussetzung für Stabilität und die Versorgung der Bevölkerung in der Ukraine.
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