EU-Beitrittsgespräche: Ukraine und Moldau starten am 15. Juni.

EU-Beitrittsgespräche: Ukraine und Moldau starten am 15. Juni
EU-Beitrittsgespräche: Ukraine und Moldau starten am 15. Juni

Verhandlungen über den EU-Beitritt der Ukraine und Moldau

Nach Angaben von Novyny.live: Am 15. Juni beginnt die Europäische Union offiziell die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldau. Alle Mitgliedstaaten haben zugestimmt, das erste Kapitelpaket zu eröffnen. Dies gab EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am 12. Juni bekannt und hob die Bedeutung dieses Schritts für beide Länder hervor. Die erste Regierungskonferenz findet am Montag in Luxemburg statt und startet mit Gesprächen zu grundlegenden Themen.

Die geplante Sitzung der Beitrittskonferenz für die Ukraine ist für den 15. Juni in Luxemburg angesetzt. Das erste Cluster umfasst zentrale Bereiche wie Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte, das Funktionieren demokratischer Institutionen, die Reform der öffentlichen Verwaltung sowie wirtschaftliche Kriterien. Wolodymyr Selenskyj bedankte sich für die Unterstützung der Ukraine und betonte:

'Die Ukraine verteidigt sich selbst und damit ganz Europa.' Wolodymyr Selenskyj

Die Verhandlungsabschnitte umfassen unter anderem:

  • Kapitel 23 – Justiz und Grundrechte
  • Kapitel 24 – Justiz, Freiheit und Sicherheit
  • Kapitel 5 – Öffentliches Auftragswesen
  • Kapitel 18 – Statistik
  • Kapitel 32 – Finanzkontrolle

Diese Kapitel bilden die Grundlage für Diskussionen über notwendige Reformen und Integrationsprozesse, die die Ukraine und Moldau näher an die EU-Standards heranführen sollen.

Die Beitrittsverhandlungen der Ukraine und Moldau zur Europäischen Union sind vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Lage, insbesondere des Krieges in der Ukraine, von großer Bedeutung. Die Aufnahme dieser Gespräche zeigt die Unterstützung der EU für den europäischen Integrationsprozess und das Bestreben, Stabilität und Sicherheit in der Region zu stärken. Zudem könnten erfolgreiche Verhandlungen wirtschaftliche Reformen und politische Veränderungen in beiden Ländern vorantreiben, was wiederum ihre künftige Rolle innerhalb der EU beeinflussen würde.


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