Nach russischen Angriffen: Ukraine bringt 3,5 Gigawatt Stromerzeugung zurück – Ziel bis Ende Mai.

Nach russischen Angriffen: Ukraine bringt 3,5 Gigawatt Stromerzeugung zurück – Ziel bis Ende Mai
Nach russischen Angriffen: Ukraine bringt 3,5 Gigawatt Stromerzeugung zurück – Ziel bis Ende Mai

Fortschritte bei der Wiederherstellung der ukrainischen Energieversorgung

Nach Angaben von Novyny.live: Die Ukraine hat nach russischen Attacken bereits 3,5 Gigawatt (GW) ihrer zerstörten Stromerzeugungskapazität wiederhergestellt. Insgesamt waren mehr als 9 GW durch die Angriffe verloren gegangen. Energieminister Denys Schmyhal kündigte an, dass bis Ende Mai weitere 4 GW ans Netz gehen sollen. Dies zeigt eine schrittweise Besserung der Lage im nationalen Stromnetz, auch wenn die Herausforderungen weiterhin groß sind.

Konkret gelang es, 3,5 GW an Kapazitäten aus Wärmekraftwerken (TKW), Heizkraftwerken (HKW) und Wasserkraftwerken (WKW) wieder in Betrieb zu nehmen. Schmyhal betonte jedoch, dass die Heizperiode noch nicht vorbei sei und der Feind unvermindert versuche, die Energieinfrastruktur zu zerstören. Aktuell liegt das Defizit im Stromsystem bei etwa 1 GW.

Aktuelle Lage im Energiesektor

Laut dem Minister kommen einige Regionen inzwischen ohne Stromabschaltungen aus – ein Zeichen dafür, dass die ergriffenen Stabilisierungsmaßnahmen wirken. Der Stromimport deckt derzeit rund 12 Prozent des täglichen Gesamtverbrauchs.

Seit Kriegsbeginn wurden zudem 1,5 GW an dezentraler Erzeugung in Betrieb genommen, und für das Jahr 2026 ist die Inbetriebnahme weiterer 1,5 GW geplant.

Schmyhal wies darauf hin, dass die Ukraine für den Wiederaufbau der Kraftwerke Anlagen aus stillgelegten Stationen in Lettland, Deutschland und Österreich erhält.

Die Wiederherstellung der Stromerzeugung ist vor dem Hintergrund des anhaltenden Krieges und der ständigen russischen Bedrohung von entscheidender Bedeutung. Die allmähliche Verbesserung des Energieversorgungssystems zeigt nicht nur die Anstrengungen des Staates beim Wiederaufbau kritischer Infrastruktur, sondern auch die Widerstandsfähigkeit des Landes angesichts massiver Herausforderungen.

Gelingt die Umsetzung der Ausbaupläne, könnte dies die Energieversorgungssicherheit und Stabilität in der Ukraine nachhaltig stärken – ein wichtiger Faktor für die Wirtschaft und die Lebensgrundlage der Bevölkerung.


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