30 Jahre ukrainische Antarktis-Forschung: Die Station 'Akademik Wernadskyj' feiert Jubiläum.
Jubiläum einer einzigartigen Polarstation
Nach Angaben von UATV: In Kiew wurde das 30-jährige Bestehen der ukrainischen Antarktisstation 'Akademik Wernadskyj' mit einer Fotoausstellung und einem Treffen von Expeditionsmitgliedern gewürdigt. Die Basis ist die einzige ukrainische Forschungsstation in der Antarktis. Ihr Erwerb am 6. Februar 1996 markierte einen Meilenstein für die ukrainische Wissenschaft: Das Land kaufte die britische Station 'Faraday' für den symbolischen Preis von einem Pfund Sterling. Dieser Schritt ebnete den Weg für eine eigenständige ukrainische Präsenz im ewigen Eis.
Bilder und Briefmarke zum Jubiläum
Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde die Fotoausstellung 'Die Ukraine in der Antarktis: Forschung und Unbeugsamkeit' präsentiert. Die 30 Aufnahmen gewähren Einblicke in den Alltag und die Arbeit der ukrainischen Forscher auf dem südlichsten Kontinent. Die Ausstellung ist bis zum 1. März 2026 zu sehen und bietet so einem breiten Publikum die Möglichkeit, diese einzigartige Welt kennenzulernen.
Ebenfalls vorgestellt wurde eine Sonderbriefmarke '30 Jahre Station Akademik Wernadskyj' mit einer Auflage von 630.000 Exemplaren. Entworfen wurde sie von Oksana Schuklinowa. Die Fotos für die Ausstellung stammen von Anna Soina, D. Kajetan, Oksana Savenko und Serhij Glotow.
Bei der Veranstaltung kamen auch Experten zu Wort. Rob Perry betonte, dass
„die Forschung in der Antarktis ein gemeinsames Ziel verfolgt: Strategien zur Anpassung an den Klimawandel zu entwickeln.“Hennadij Mylinezkyj schilderte die Hintergründe des Erwerbs der 'Faraday'-Station und unterstrich die historische Bedeutung dieses Moments für die nationale Forschung. Die Antarktis ist ein Schlüsselregion für das Verständnis globaler Klimaprozesse.
Das Jubiläum unterstreicht die Bedeutung der ukrainischen Polarforschung in Zeiten des Klimawandels und ihren Beitrag zu internationalen Umweltstrategien. Der Erhalt und Ausbau der Präsenz in der Antarktis zeigt das Bestreben des Landes, aktiv in der globalen Wissenschaftsgemeinschaft mitzuwirken. Die Ausstellung und die Sonderbriefmarke helfen, diese wichtige Arbeit einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen und das Bewusstsein für die Polarwissenschaft zu schärfen.
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