Ukrainische Streitkräfte attackieren 111 russische Ziele im Mai – Moskaus Gebietsverluste siebenmal höher als Eroberungen.

Ukrainische Streitkräfte attackieren 111 russische Ziele im Mai – Moskaus Gebietsverluste siebenmal höher als Eroberungen
Ukrainische Streitkräfte attackieren 111 russische Ziele im Mai – Moskaus Gebietsverluste siebenmal höher als Eroberungen

Offensive Operationen der ukrainischen Verteidigungskräfte

Nach Angaben von UATV: Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre aktiven Einsätze auf russischem Territorium fort und greifen gezielt militärisch bedeutsame Anlagen an. Im Mai trafen sie 111 militärische und strategische Einrichtungen des Gegners. Gleichzeitig verlor die russische Armee ein Vielfaches an Gelände im Vergleich zu dem, was sie selbst besetzen konnte – die Verluste an Fläche waren siebenmal größer als die eroberten Gebiete.

Bereits Anfang Mai hatte die Ukraine einen Schlag gegen das Umschlaglager für Ölprodukte 'Gruschowaja' in der Region Krasnodar geführt, was die gezielte Vorgehensweise ihrer Truppen unterstreicht. Im April waren russische Einheiten auf einer Fläche von 28 Quadratkilometern vorgedrungen, doch die ukrainischen Verteidiger konnten 116 Quadratkilometer zurückerobern. Seit Jahresbeginn haben die ukrainischen Kräfte insgesamt über 600 Quadratkilometer ihres Landes befreit.

Hohe Effizienz der Drohneneinsätze

Im Mai neutralisierten ukrainische Drohnen mehr als 88.000 Ziele und schalteten über 35.000 russische Soldaten aus. Der direkte und indirekte wirtschaftliche Schaden für den Gegner belief sich auf knapp 1,058 Milliarden US-Dollar.

„Im Laufe des Monats wurden durch Tiefschläge 111 feindliche Objekte des militärisch-industriellen Komplexes getroffen“ – Oleksandr Syrskyj, Befehlshaber der ukrainischen Streitkräfte.

Am 5. und 6. Juni griffen ukrainische Drohnen zudem strategische Ziele in der Oblast Leningrad an. Diese Aktionen fallen zeitlich mit dem Abschluss des Internationalen Wirtschaftsforums von St. Petersburg am 6. Juni zusammen, bei dem die Stadt laut Gouverneur Alexander Beglow als maritimes Zentrum und Standort für Drohnentechnologie präsentiert wurde.

Das Institute for the Study of War (ISW) kommentierte die Lage wie folgt:

„Russische Truppen dringen in Kampfgebiete ein, kontrollieren das Terrain aber nicht im doktrinären Sinne“
. Dies verdeutlicht die schwierige Situation der russischen Streitkräfte und ihre Unfähigkeit, besetzte Gebiete dauerhaft zu halten.

Insgesamt zeigen die ukrainischen Einheiten weiterhin die Wirksamkeit ihrer Operationen, fügen dem Gegner erhebliche Verluste zu und befreien zuvor besetzte Landstriche.

Angesichts der anhaltenden Aktivitäten der ukrainischen Truppen und der schweren Einbußen der russischen Armee bleibt die Lage an der Front angespannt. Die gezielten Angriffe auf militärische Infrastruktur des Gegners belegen einen strategischen Ansatz Kiews, der das weitere Kriegsgeschehen und das Kräfteverhältnis in der Region beeinflussen dürfte. Hervorzuheben ist, dass die fehlende dauerhafte Kontrolle der Russen über eroberte Gebiete die Schwierigkeiten widerspiegelt, denen sie unter den aktuellen Gefechtsbedingungen ausgesetzt sind.


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