Ab 2026: Mehr Gas für die Ukraine aus Polen.
Energiepartnerschaft zwischen Kiew und Warschau
Nach Angaben von UATV: Die Ukraine stärkt ihre Energieresilienz durch eine vertiefte Kooperation mit Polen. Ab Februar 2026 wird Warschau die Gaslieferungen in die Ukraine erhöhen. Der ukrainische Energieminister Denys Schmyhal gab am 27. Januar 2026 die Einigung über diesen bedeutenden Schritt bekannt. Die Betreiber der Gastransportsysteme beider Länder haben sich auf einen schrittweisen Ausbau der Importkapazitäten ab Anfang Februar 2026 verständigt.
Konkrete Steigerung der Liefermengen
Die vereinbarten Maßnahmen sehen vor, dass die täglichen Importkapazitäten aus Polen bis Ende April 2026 von 15,3 Millionen auf 18,4 Millionen Kubikmeter steigen werden. Diese Mengenerhöhung ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der ukrainischen Energiesicherheit. Bereits im Jahr 2025 importierte die Ukraine über Polen mehr als 2 Milliarden Kubikmeter Gas, was über 30 Prozent ihrer gesamten Gasimporte ausmachte. Diese Partnerschaft hat sich somit bereits als zentrale Versorgungsroute etabliert.
Ab 2027 gelten in der EU neue Regeln, die eine Überprüfung des Herkunftslandes von importiertem Gas vorsehen. Diese Veränderungen könnten sich auf die Energiebeziehungen zwischen der Ukraine und Polen auswirken. Derzeit konzentrieren sich beide Seiten jedoch auf den weiteren Ausbau der Gasversorgungskooperation.
Die gesteigerten Lieferungen aus Polen sind für die Ukraine strategisch von großer Bedeutung, da sie die Abhängigkeit von anderen Energiequellen verringern und mehr Stabilität in einer unsicheren geopolitischen Lage schaffen. Die bevorstehenden EU-Regeln erfordern möglicherweise Anpassungen, was eine aktive Beobachtung der Entwicklungen und eine flexible Energiesicherheitsstrategie nötig macht. Die enge Abstimmung mit europäischen Partnern bleibt daher auch künftig unverzichtbar.
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