Polen verhängt 25 Jahre Haft: Ukrainer wegen grausamen Mordes an Kleinkind verurteilt.
Urteil gegen ukrainischen Staatsangehörigen
Nach Angaben von TSN.ua: Ein polnisches Gericht hat den Ukrainer Vitali S. zu 25 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Er wurde schuldig gesprochen, den zweieinhalbjährigen Sohn seiner Lebensgefährtin misshandelt, vergewaltigt und getötet zu haben. Die Mutter des Kindes, Oksana P., erhielt eine zehnjährige Haftstrafe wegen Beihilfe zu der Tat.
Das Urteil fiel am Mittwoch nach fast zweijähriger Verhandlung vor dem Bezirksgericht in Tarnobrzeg. Während des Prozesses wurden die grausamen Umstände der Tat und Zeugenaussagen ausführlich gewürdigt. Vitali S. hatte sich an dem kleinen Danilo P. vergangen.
- Zusätzlich zur Haft müssen beide Verurteilte 100.000 Zloty (etwa 23.000 Euro) an den Geschädigten zahlen.
- Die Festnahmen von Oksana P. und Vitali S. erfolgten bereits im Mai 2023, woraufhin die Ermittlungen eingeleitet wurden.
Klares Zeichen gegen Kindesmisshandlung
Das harte Urteil sendet ein deutliches Signal der Null-Toleranz gegenüber Gewalt an Kindern und unterstreicht den schwerwiegenden Charakter solcher Verbrechen. Die lange Verfahrensdauer von zwei Jahren lässt auf eine umfangreiche Beweislage und viele Zeugen schließen, die die Vorwürfe untermauerten. In Polen gelten für Gewaltdelikte an Schutzbefohlenen besonders strenge Maßstäbe.
Der Fall hatte in der Öffentlichkeit und den Medien große Betroffenheit ausgelöst und die Notwendigkeit eines wirksamen Kinderschutzes sowie konsequenter Strafverfolgung verdeutlicht.
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