Einmalzahlung für Kriegsversehrte: Diese Ansprüche haben Geschädigte durch Explosivmittel.

Einmalzahlung für Kriegsversehrte: Diese Ansprüche haben Geschädigte durch Explosivmittel
Einmalzahlung für Kriegsversehrte: Diese Ansprüche haben Geschädigte durch Explosivmittel

Finanzielle Entschädigung für durch Kampfmittel verletzte Personen

Nach Angaben von Novyny.live: Ukrainische Staatsbürger, die durch explosive Kriegsreste eine Behinderung erlitten haben, können unter bestimmten Voraussetzungen eine staatliche Einmalzahlung erhalten. Der gesetzliche Anspruch ergibt sich aus dem ukrainischen 'Gesetz über die Minenräumung'. Die Entschädigung steht Personen zu, deren Behinderung direkt auf eine Verletzung durch solche Kampfmittel zurückzuführen ist.

Der Antrag auf die einmalige Entschädigung muss innerhalb von 60 Kalendermonaten nach Feststellung des ursächlichen Zusammenhangs gestellt werden. Die Höhe der Zahlung richtet sich nach dem Grad der Behinderung:

  • Für Personen mit Behinderungsgrad 1: 12.975 UAH;
  • Für Personen mit Behinderungsgrad 2: 10.380 UAH;
  • Für Personen mit Behinderungsgrad 3: 7.785 UAH;
  • Für Kinder mit Behinderung, Untergruppe A (bis 18 Jahre): 12.975 UAH;
  • Für Kinder mit Behinderung (bis 18 Jahre): 10.380 UAH.

Wichtig: Bei einer späteren Änderung des Behinderungsgrades wird die einmal gewährte Entschädigungssumme nicht neu berechnet. Für die Beantragung sind ein Personalausweis, die Steueridentifikationsnummer sowie für unter 14-Jährige eine Geburtsurkunde vorzulegen.

Hintergrund und Bedeutung der Leistung

Die Einmalzahlung stellt eine wichtige Unterstützungsmaßnahme für Menschen dar, die durch Blindgänger und Minen zu Schaden kamen. Sie hilft bei der Finanzierung von medizinischer Behandlung und Rehabilitation und bietet eine gewisse materielle Grundabsicherung. Diese Regelung ist besonders vor dem Hintergrund der anhaltenden Gefahr durch nicht geräumte Kampfmittel im Land zu sehen.

So wird die Entschädigung beantragt

Betroffene müssen sich mit den erforderlichen Unterlagen an die zuständigen Behörden wenden. Die genannten Dokumente umfassen den Personalausweis und die Steueridentifikationsnummer. Die Inanspruchnahme dieser Leistung kann ein wichtiger Schritt im Genesungsprozess nach schweren Verletzungen sein.

Diese Initiative ist Teil der staatlichen Bemühungen, kriegsversehrte Menschen und andere durch den Konflikt Geschädigte zu unterstützen. Die Zahlungen leisten nicht nur finanzielle Hilfe, sondern unterstreichen auch die soziale Verantwortung des Staates gegenüber besonders vulnerablen Gruppen. Angesichts der fortwährenden Kampfhandlungen bleibt die Unterstützung dieser Personen für ihre Genesung und gesellschaftliche Teilhabe von entscheidender Bedeutung.


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