Handy am Steuer: Diese Strafen drohen ukrainischen Fahrern in Europa.
Bußgelder für Verkehrsverstöße in Europa
Nach Angaben von Novyny.live: In Europa unterscheiden sich die Strafen für Verkehrsverstöße je nach Land erheblich. Besonders die Nutzung von Mobiltelefonen, Geschwindigkeitsüberschreitungen und das Überfahren roter Ampeln werden in vielen Ländern streng geahndet. So müssen Autofahrer in den Niederlanden mit 440 Euro rechnen, wenn sie während der Fahrt ein Telefon in der Hand halten – das ist der höchste Satz in der EU. In Österreich hingegen liegt die Strafe bei 50 Euro, kann aber auf bis zu 140 Euro verdoppelt werden. Wer in Frankreich mit Kopfhörern am Steuer erwischt wird, zahlt 100 Euro, in Spanien sind es sogar 200 Euro.
Geschwindigkeit und Rotlichtverstöße: Die Kosten im Überblick
Auch bei Tempoüberschreitungen variieren die Bußgelder stark. Außerhalb geschlossener Ortschaften werden in den Niederlanden bei einer Überschreitung von 10 km/h bereits 89 Euro fällig. In Belgien beträgt das Mindestbußgeld 53 Euro, in Italien 41 Euro und in Österreich 20 Euro. Wer eine rote Ampel ignoriert, muss in den Niederlanden mit 310 Euro rechnen. Deutschland verlangt dafür mindestens 90 Euro, Belgien 116 Euro und Luxemburg 49 Euro.
Diese Regelungen unterstreichen, wie wichtig die Einhaltung der Verkehrsregeln für die Sicherheit auf Europas Straßen ist. Hinzu kommt: Ab 2026 benötigen Ukrainer für die Einreise nach Großbritannien ein Visum – eine weitere wichtige Information für Autofahrer, die nach Westeuropa reisen. Mit den steigenden Bußgeldern wollen die Länder die Zahl der Unfälle senken, da Ablenkung durch Handys und überhöhte Geschwindigkeit zu den Hauptursachen zählen.
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