Salz wird teurer: So stark steigen die Preise in ukrainischen Supermärkten.

Salz wird teurer: So stark steigen die Preise in ukrainischen Supermärkten
Salz wird teurer: So stark steigen die Preise in ukrainischen Supermärkten

Versorgungslage bei Salz in der Ukraine

Nach Angaben von Novyny.live: Seit dem Kriegsausbruch decken sowohl heimische Produzenten als auch Importe den Salzbedarf in der Ukraine. Bis 2022 war das Unternehmen 'Artemsil' der mit Abstand größte Produzent und versorgte das Land nahezu vollständig. Im April 2022 musste die Produktion jedoch aufgrund der Besetzung des Standorts eingestellt werden. Die Folge war ein sprunghafter Anstieg der Salzeinfuhren, was die Preise in den Supermärkten in die Höhe trieb.

Unmittelbar nach der Schließung von 'Artemsil' verteuerte sich Salz um das Zehnfache: Statt 9 UAH pro Kilogramm wurden nun 90 UAH fällig. Für die Verbraucher bedeutete dies eine massive Belastung, da sie gezwungen waren, nach günstigeren Alternativen zu suchen. Aktuell (Stand 2026) wird Salz in der Ukraine nur noch in der Oblast Lwiw und in Transkarpatien abgebaut, doch die Marktsituation bleibt angespannt.

Preise für Salz in den Supermarktketten

Die Kosten für Salz unterscheiden sich je nach Handelskette erheblich:

  • Bei 'Silpo' kostet 1 kg Speisesalz mindestens 13,19 UAH, jodiertes Salz aus Polen liegt bei 19,99 UAH.
  • Im 'Varus' beginnen die Preise bei 14,90 UAH pro kg für heimische Ware und reichen bis zu 74,20 UAH für 500 g Importprodukt.
  • Im 'Metro' ist das günstigste ukrainische Salz für 14,90 UAH pro kg zu haben, während importiertes Salz mit 32,54 UAH für 750 g zu Buche schlägt.

Zusammengefasst: Der ukrainische Salzmarkt befindet sich in einer schwierigen Phase, die eine genaue Beobachtung erfordert. Käufer sollten bei der Produktwahl aufmerksam sein, denn die Preise schwanken weiter, und die heimische Förderung hat den Markt noch nicht stabilisiert. Hinzu kommt, dass viele Verbraucher aufgrund der Preissteigerungen auf günstigere Alternativen ausweichen müssen.

Die Entwicklung auf dem Salmarkt in der Ukraine zeigt eindrücklich, wie sehr der Krieg die lokale Produktion und die Verbraucherpreise beeinflusst. Der Ausfall von 'Artemsil' löste eine drastische Preisrallye aus, die den Zugang zu diesem Grundnahrungsmittel erschwerte. Obwohl in anderen Regionen wieder Salz abgebaut wird, bleibt der Markt anfällig und stark von Importen abhängig – dies könnte zu weiteren Preissprüngen und Versorgungsengpässen führen.

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