Ukrainische Drohnen legen russische Ölindustrie lahm: Kraftstoffmangel in weiten Teilen des Landes.
Offensive der ukrainischen Streitkräfte gegen russische Raffinerien
Nach Angaben von UATV: Im Juni 2026 führten die ukrainischen Verteidigungskräfte eine groß angelegte Serie von Langstreckenangriffen auf die russische Ölindustrie durch. Die Folge war ein drastischer Rückgang der Benzinproduktion und eine akute Kraftstoffknappheit in der Russischen Föderation. Bei diesen Operationen wurden zerstört:
- 11 Ölraffinerien,
- 7 Einrichtungen der Treibstofflogistik,
- 8 Betriebe des russischen militärisch-industriellen Komplexes.
Die maximale Angriffsdistanz betrug über 2000 Kilometer – ein Beleg für das hohe technologische Niveau der ukrainischen Einheiten.
Die Angriffe begannen am 1. und 2. Juni, als die Raffinerien „Ilski“ in der Region Krasnodar und die Saratow-Raffinerie des Konzerns Rosneft getroffen wurden. Am 12. Juni folgte die Zerstörung von zwei Raffinerien in Nischnekamsk sowie der Kuibyschew-Raffinerie in der Oblast Samara. Am 16. Juni wurde erstmals die Moskauer Raffinerie attackiert, die mehr als 38 Prozent des Treibstoffbedarfs der Hauptstadtregion deckt; am 18. Juni erfolgte ein zweiter Angriff auf dasselbe Werk. Am 28. Juni traf es die Raffinerie „Slawjansk“ in der Region Krasnodar, die eine Kapazität von rund 100.000 Barrel pro Tag hat. Am 1. Juli wurde ein weiterer Angriff auf die Raffinerie in Ufa bestätigt.
Im Verlauf des Juni 2026 stiegen die Benzinpreise in Russland um drei Prozent – eine direkte Folge der Zerstörung wichtiger Ölindustrieanlagen. Die Benzinproduktion des Landes fiel im Vergleich zum Juni 2025 um 15 Prozent. Die tägliche Ölförderung sank auf neun Millionen Barrel, den niedrigsten Stand des Jahres. Der Juni 2026 war zudem geprägt von der vorübergehenden Stilllegung der viertgrößten Raffinerie Russlands, „Norsi“, nach einem Angriff.
Am 28. Juni berief der russische Präsident Wladimir Putin eine Krisensitzung mit der Regierung ein, um über die Treibstoffversorgung zu beraten. Dabei stellte er fest:
„Wir sind mit einem gewissen Mangel konfrontiert.“ – Wladimir Putin
Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte äußerte sich zu der Lage mit den Worten: „Unsere Langstreckenwaffen zerstören systematisch den Brennstoff-Energie-Komplex und die militärische Logistik des Feindes.“ Weiter hieß es: „Jede getroffene russische Raffinerie und jedes leere Tanklager verwandelt sich sofort in lokalen Treibstoffmangel für russische Panzerfahrzeuge.“
Die Kampagne der ukrainischen Verteidigungskräfte traf die russische Ölindustrie damit empfindlich und hatte weitreichende Folgen für die Treibstoffversorgung des Angreiferlandes.
Diese Operation unterstreicht die wachsende Fähigkeit der Ukraine, kritische Infrastruktur des Gegners gezielt zu schwächen, was die militärischen Optionen Russlands erheblich beeinträchtigen dürfte. Der Rückgang der Treibstoffproduktion und der Anstieg der Benzinpreise könnten in Russland soziale Spannungen auslösen und die wirtschaftliche Stabilität des Landes gefährden. Gleichzeitig zeigt das Vorgehen der ukrainischen Seite eine strategische Anpassungsfähigkeit und den effektiven Einsatz moderner Technologien in militärischen Operationen.
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