Putins Schattenflotte im Schwarzen Meer: Ukrainische Kommandos versenken 176 russische Schiffe.

Putins Schattenflotte im Schwarzen Meer: Ukrainische Kommandos versenken 176 russische Schiffe
Putins Schattenflotte im Schwarzen Meer: Ukrainische Kommandos versenken 176 russische Schiffe

Schläge gegen die russische Flotte im Schwarzen Meer

Nach Angaben von Espreso.tv: Robert Brovdi, der Befehlshaber der ukrainischen Spezialeinheit SBS, meldete erfolgreiche Angriffe auf die russische Flotte im Schwarzen Meer. Dabei wurden Tanker, Frachter und Energieanlagen zerstört. Vom 1. bis zum 19. Juli trafen die Operationen 'MoLoChKa' und 'Krim-Schalter aus' insgesamt 176 Wasserfahrzeuge der russischen Schattenflotte sowie 96 Energieinfrastruktureinrichtungen. Die Schattenflotte umfasst Schiffe, die Russland für den Transport von Öl und anderen Gütern unter ausländischer Flagge nutzt, um Sanktionen zu umgehen.

An diesen Einsätzen waren Einheiten der 414., 412., 20. und 427. Brigade der SBS beteiligt. In der Nacht zum 19. Juli griffen die Verbände 59 Ziele tief im feindlich kontrollierten Gebiet an. Die Operation 'MoLoChKa' läuft auf unbestimmte Zeit weiter. Im Rahmen von 'Krim-Schalter aus' wurden in einer einzigen Nacht 13 Energieanlagen und Umspannwerke getroffen: acht davon auf der Krim und fünf in den besetzten Gebieten im Süden und Osten der Ukraine.

Getroffene Ziele und ihre Bedeutung

Die Angriffe richteten sich gegen Umspannwerke in folgenden Orten:

  • Kertsch
  • Staryj Krym
  • Ponyzowka
  • Jalta
  • Sudak
  • Schtschebetowka
  • Jedi-Kuju
  • Selenyj Jar
  • Berdjansk
  • Schyroke
  • Bila Hora
  • Beshynowe
  • Semljanky
'Die Flotte trocknet aus und versteckt sich', erklärte Robert Brovdi und unterstrich damit die Wirksamkeit der durchgeführten Operationen.

Der Erfolg dieser Einsätze zeigt die wachsende Fähigkeit der ukrainischen Streitkräfte, der russischen Flotte im Schwarzen Meer entgegenzutreten. Dies könnte das Kräfteverhältnis in der Region erheblich verschieben. Die Treffer auf die Energieversorgung erschweren zudem die logistische Unterstützung für russische Truppen in den besetzten Gebieten. Diese Entwicklungen deuten auf eine Verschärfung des Konflikts und eine Intensivierung der Kampfhandlungen in den ukrainischen Seegebieten hin.


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