In den Schulen der Ukraine könnte die Anrede nach dem Vater abgeschafft werden: Was stattdessen.
Nach Angaben von inkorr.com: In den ukrainischen Schulen wird aktiv über die Möglichkeit diskutiert, die traditionellen Anredeformen für Lehrer zu ändern. Der Geographielehrer Andrij Utkin teilte seine Meinung zu diesem Thema in dem sozialen Netzwerk Threads.
Utkin teilt seine eigenen Erfahrungen und weist auf die Bedeutung der Anrede für Pädagogen hin: 'Ich fühlte mich älter, wenn man mich mit Vaters Namen ansprach, aber ich fühlte eine seelische Verjüngung, als man mich 'Herrn Andrij' nannte.'
Aus seinen Worten wird deutlich, dass die Anredeform erheblichen Einfluss auf die Atmosphäre in der Schule haben kann. Die traditionelle Anrede 'nach dem Vater' verleiht eine gewisse Strenge, während 'Herr/Frau + Name' den Respekt fördert und die Kommunikation freundlicher und entspannter gestaltet.
Reaktion der Lehrer auf den neuen Ansatz
- Die Geschichtslehrerin Zhanna verwendet die Anrede 'Frau Zhanna' und ist damit zufrieden.
- Lehrerin Valentina bemerkte, dass die Schüler sie einfach beim Vornamen ansprechen, und das gefällt ihr.
- Lehrerin Olga gab ihren Schülern die Möglichkeit, die Anredeform zu wählen, wodurch 'Frau Olga' entstand.
- Dozentin Marina unterstützt den neuen Ansatz und fühlt sich positiv zu ihrem Namen hingezogen.
- Lehrer Valentin bemerkte, dass die liebevolle Anrede ihn komfortabler macht.
Wissenschaftler betonen, dass die Schüler ihre Lehrer nicht nur als Autoritäten, sondern auch als Partner in der Kommunikation wahrnehmen sollten. Dieser neue Ansatz signalisiert schrittweise Veränderungen in der ukrainischen Bildung, die darauf abzielen, die Beziehungen in den Bildungseinrichtungen zu verbessern.
Lesen Sie auch
- Neue US-Zölle gegen 60 Länder: So hoch fallen die Abgaben für die EU und Russland aus
- Russlands Öl- und Gasumsätze sollen um 60 % steigen – das treibt den Anstieg an
- Zweite IMF-Zahlung an die Ukraine: 690 Millionen Dollar für den Staatshaushalt
- Russlands Haushaltsloch von 7 Billionen Rubel: Droht dem Land die Zahlungsunfähigkeit?
- 60 Prozent der russischen Ölraffinerien müssen zerstört werden – das ist die kritische Schwelle, so ein Experte
- Warum Russlands Ölraffinerien kaum zu retten sind – ein Experte erklärt die drohende Treibstoffkrise

