Acht neue Briefmarken der ukrainischen Post: Motive rund um die Krim.

Acht neue Briefmarken der ukrainischen Post: Motive rund um die Krim
Acht neue Briefmarken der ukrainischen Post: Motive rund um die Krim

Briefmarkenserie zur Krim veröffentlicht

Nach Angaben von Espreso.tv: Die ukrainische Post hat acht neue Briefmarken und einen Umschlag herausgebracht, die sich dem ukrainischen Teil der Krim widmen. Die Gestaltung basiert auf Plakaten des Krimtatarischen Ressourcenzentrums. Das zentrale Motto der Serie lautet: „In der Krim begann es – auf der Krim wird es enden“. Die Ausgabe umfasst acht Marken mit einem Gutschein sowie einen künstlerisch gestalteten Umschlag, der die anhaltende Relevanz des Krim-Themas in der heutigen ukrainischen Gesellschaft unterstreicht.

Die Entwürfe der Marken wurden vom Krimtatarischen Ressourcenzentrum in Zusammenarbeit mit Aktivisten der #LiberateCrimea-Bewegung entwickelt. Die künstlerische Umsetzung stammt von Andrij Jermolenko. Ein kompletter Markenbogen kostet 700 Griwna. Natalija Muchina wies darauf hin, dass seit Beginn des umfassenden Krieges 90 Prozent aller Postausgaben militärischen Ereignissen gewidmet sind – was die Bedeutung des gewählten Themas zusätzlich betont.

Warum das Krim-Thema nicht in Vergessenheit geraten darf

Die Krim steht seit mehr als zwölf Jahren unter Besatzung. Aktivisten betonen, dass dieses Thema kontinuierlich präsent bleiben muss.

„Das Thema Krim darf nicht an den Rand gedrängt werden“, erklärte Eskender Bariew.
Auch Achtem Seitablajew äußerte sich: Die neue Briefmarkenserie sei ein weiterer Schritt in Richtung einer Befreiung der Halbinsel.

Bereits zuvor hatte die ukrainische Post eine Marke mit dem Titel „Die Krimbrücke – Zugabe!“ herausgegeben, die sich auf die Explosion an der Brücke bezog. Die aktuelle Ausgabe führt diese Reihe von Postprodukten fort, die die zentrale Bedeutung der Krim im Kontext der jüngsten Entwicklungen in der Ukraine widerspiegeln.

Mit dieser Serie wird die Wichtigkeit der Deokkupation der Halbinsel für die ukrainische Gesellschaft unterstrichen. Angesichts der mehr als ein Jahrzehnt andauernden russischen Besatzung tragen solche Initiativen dazu bei, die nationale Identität und das Bewusstsein für die territoriale Integrität der Ukraine wachzuhalten. Sie bieten zudem eine Plattform für Aktivisten, die auf die Folgen der Annexion der Krim aufmerksam machen möchten.


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