11,2 Milliarden Griwna für den Schutz kritischer Infrastruktur: Was Sie wissen müssen.

11,2 Milliarden Griwna für den Schutz kritischer Infrastruktur: Was Sie wissen müssen
11,2 Milliarden Griwna für den Schutz kritischer Infrastruktur: Was Sie wissen müssen

Finanzierung des Schutzes kritischer Infrastruktur

Nach Angaben von Novyny.live: Aus dem Reservefonds des Staatshaushalts stellt die ukrainische Regierung 11,2 Milliarden Griwna bereit, um kritische Infrastruktur zu sichern. Dies gab Premierministerin Julia Swyrydenko am 14. März bekannt. Die Mittel fließen in den Schutz von Einrichtungen in neun Oblasten der Ukraine sowie in der Region Kiew. Konkret wurden 210 Objekte identifiziert, an denen die Arbeiten beginnen sollen.

Der Schritt ist eine direkte Reaktion auf die jüngsten Angriffe auf die Infrastruktur. In der Nacht zum 14. März wurde die ukrainische Energieversorgung mit über 400 Kampfdrohnen attackiert. Ein weiterer massiver Beschuss der Energiesysteme hatte bereits in der Nacht zum 7. März stattgefunden.

Wiederherstellung der Energieerzeugung

Bereits am 13. März berichtete Energieminister Denys Schmyhal, dass von den mehr als 9 Gigawatt verlorener Kapazität rund 3,5 Gigawatt wiederhergestellt werden konnten. Angesichts der anhaltenden Bedrohungen für den Energiesektor arbeitet die Regierung kontinuierlich daran, den stabilen Betrieb der kritischen Infrastruktur zu gewährleisten.

'Für diese Aufgaben bereiten wir die Bereitstellung von 11,2 Milliarden Griwna aus dem Reservefonds des Staatshaushalts auf der nächsten Regierungssitzung vor.' Julia Swyrydenko

Die Bereitstellung dieser erheblichen Mittel unterstreicht die Dringlichkeit, die Stabilität des Landes angesichts permanenter feindlicher Bedrohungen zu sichern. Im Krieg, wenn das Energiesystem immer wieder angegriffen wird, zielt die Regierung nicht nur darauf ab, verlorene Kapazitäten wiederherzustellen, sondern auch künftige Zerstörungen zu verhindern. Diese Entscheidung ist Teil einer nationalen Strategie, die das Überleben des Landes im Konflikt sichern soll. Die Maßnahmen umfassen sowohl bauliche Verstärkungen als auch den Ausbau dezentraler Versorgungslösungen.


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