Milliarden für die Straßensanierung: Diese Strecken sollen bis zum Sommer instand gesetzt werden.
Großangelegte Straßenreparaturen in der Ukraine
Nach Angaben von TSN.ua: Die ukrainische Regierung stellt massive Finanzmittel bereit, um die durch den Winter beschädigten Verkehrswege zu sanieren. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf internationalen und kriegswichtigen Nachschubrouten, wie etwa der M-05 von Kiew nach Odessa und der M-06 von Kiew nach Tschop. Am 6. März will das Kabinett zusätzliche Gelder für diese Arbeiten freigeben. Derzeit stehen für die Reparaturen 4,6 Milliarden Hrywnja zur Verfügung.
Die Arbeiten an den prioritären Strecken sollen noch vor dem Sommer abgeschlossen sein. Für Schlaglochreparaturen werden aus dem Reservefonds weitere drei Milliarden Hrywnja bereitgestellt. Die Gesamtsumme, die für die Instandsetzung des ukrainischen Straßennetzes benötigt wird, beläuft sich aktuell auf 52 Milliarden Hrywnja. Die erste Phase der Arbeiten ist für Juni geplant, die zweite soll bis Oktober dauern. Zudem werden mindestens 10 Milliarden Hrywnja aus dem Reservefonds für die Reparatur von Straßen in frontnahen Gebieten verwendet.
Wie Vertreter der Staatlichen Agentur für Wiederaufbau und Infrastrukturentwicklung der Ukraine betonten, gilt: 'Die Priorität liegt auf internationalen und wichtigen logistischen Routen.'
Präsident Wolodymyr Selenskyj unterstrich, dass 'der Gesamtbedarf für Straßenreparaturen heute 52 Milliarden Hrywnja beträgt'. Laut Julija Swyrydenko werden diese Mittel über das Budget des Verteidigungsministeriums abgewickelt, da es sich um kritische Evakuierungs- und Versorgungswege handelt.
Strategische Bedeutung der Maßnahmen
Die Straßensanierung hat für die Ukraine unter den aktuellen Kriegsbedingungen eine immense strategische Bedeutung. Die Wiederherstellung internationaler und logistischer Hauptadern verbessert nicht nur die Verkehrsinfrastruktur, sondern gewährleistet auch sicherere Bedingungen für den Transport von militärischem und humanitärem Material. Die Fertigstellung der Arbeiten bis zum Sommer soll die Risiken durch marode Straßen verringern – ein besonders dringliches Anliegen in den Regionen nahe der Frontlinie.
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