Neue Regeln für die Mitarbeiter-Freistellung: Diese Mindestgehälter müssen Unternehmen jetzt zahlen.
Anpassungen bei den Freistellungsrichtlinien für Beschäftigte
Nach Angaben von Novyny.live: Die ukrainische Regierung hat mit der Verordnung Nr. 692 neue Vorgaben für Unternehmen erlassen, die als systemrelevant eingestuft sind. Kernpunkt ist eine angehobene Gehaltsschwelle: Der Durchschnittslohn muss künftig mindestens 25.941 Hrywnja betragen. Betriebe haben bis Juni dieses Jahres Zeit, ihre Lohnstruktur entsprechend anzupassen.
Die Regelung tritt offiziell am 1. September in Kraft. Ab Juli 2026 werden die Behörden dann die Gehaltsdaten aus dem Jahr 2025 als Maßstab heranziehen. Firmen erhalten somit eine Übergangsfrist, um ihre finanziellen Kennziffern auf die neuen Anforderungen auszurichten.
Warum die Einhaltung der Vorschriften entscheidend ist
Vize-Wirtschaftsminister Oleksij Soboljew betonte die Bedeutung der neuen Auflagen für die Stabilität des Arbeitsmarktes. Die Änderungen zielen vor allem auf kritische Infrastrukturbetriebe ab, die eine tragende Rolle in der Volkswirtschaft spielen.
Diese Neuerungen betreffen nicht nur die Freistellung wehrpflichtiger Mitarbeiter vom Militärdienst, sondern sollen auch als Hebel dienen, um die Löhne in relevanten Branchen zu steigern. Langfristig könnten dadurch die soziale Lage der Beschäftigten verbessert und ihre Arbeitsmotivation erhöht werden.
Für die Unternehmen heißt das: Sie müssen sich frühzeitig auf die veränderten Bedingungen einstellen, denn die Erfüllung der Verordnungsvorgaben wird zur Grundvoraussetzung für ihren weiteren Geschäftsbetrieb.
Mit dem Erlass der neuen Verordnung zeigt das Kabinett sein Bestreben, den Arbeitsmarkt zu stabilisieren und die Lebensstandards der Arbeitnehmer in systemrelevanten Firmen anzuheben. Oleksij Soboljew
Die eingeräumte Übergangsphase gibt den Betrieben die Möglichkeit, sich auf die neuen Regelungen vorzubereiten. Dies könnte wiederum die wirtschaftliche Entwicklung in den betroffenen Sektoren vorantreiben.
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