Finanzhilfe für Romny: UN-Flüchtlingshilfswerk zahlt bis zu 10.800 Hrywnja an Berechtigte.
Finanzielle Unterstützung für Einwohner von Romny
Nach Angaben von Novyny.live: Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hat für den 29. Januar 2026 eine Geldhilfe für die Bewohner der Stadt Romny in der Oblast Sumy angekündigt. Diese Unterstützung richtet sich an besonders schutzbedürftige Gruppen, darunter offiziell registrierte Binnenvertriebene sowie Geflüchtete, die aus dem Ausland zurückgekehrt sind. Die Maßnahme ist Teil der internationalen Bemühungen, die Folgen des Konflikts für die Zivilbevölkerung abzufedern.
Voraussetzungen für die Beantragung
Laut den Programmrichtlinien darf das Einkommen der antragstellenden Person 6.300 Hrywnja pro Kopf nicht übersteigen. Antragsberechtigte erhalten eine einmalige Zahlung in Höhe von 10.800 Hrywnja, was einer monatlichen Unterstützung von 3.600 Hrywnja über drei Monate entspricht. Anträge können unter der Telefonnummer 063 182 68 38 gestellt werden. Die Annahme der Anträge erfolgt in der Soborna-Straße 13, in einem Schutzraum in der Nähe des Zentrums für administrative Dienstleistungen (ZNAP).
Die Mittel werden an Haushalte ausgezahlt, in denen alleinerziehende Mütter oder Väter Kinder unter 18 Jahren versorgen oder Personen über 55 Jahre unterstützen. Auch alleinstehende Personen über 55 Jahre, die ihren Haushalt selbst führen, haben Anspruch. Zudem können alleinstehende Personen ab 55 Jahren mit minderjährigen Kindern sowie Haushalte, in denen Menschen mit Behinderungen oder schweren Erkrankungen leben, die finanzielle Hilfe beantragen.
Das UNHCR-Programm zielt darauf ab, Menschen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen und die finanzielle Belastung für gefährdete Bevölkerungsgruppen in Romny zu verringern.
Diese Initiative ist ein wichtiger Schritt zur sozialen Absicherung von Menschen, die unter den Folgen des Konflikts und wirtschaftlichen Schwierigkeiten leiden.
Die Geldhilfe kann die finanzielle Situation von Familien in Not erheblich verbessern und ihnen helfen, ihre Selbstständigkeit wiederzuerlangen. Sie unterstreicht auch das Engagement internationaler Organisationen, vulnerable Gruppen in der Ukraine zu unterstützen – besonders vor dem Hintergrund der anhaltenden humanitären Krise. Dieses Programm könnte als Vorbild für andere Regionen dienen, die nach Wegen suchen, ihren Einwohnern zu helfen.
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