Finanzhilfe für Vertriebene: UNHCR zahlt 10.800 Hrywnja an Berechtigte in der Region Ochtyrka.
Geldleistungen für die Bewohner der Gemeinde Ochtyrka
Nach Angaben von Novyny.live: Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) hat bekanntgegeben, dass Bewohner der Gemeinde Ochtyrka in der Oblast Sumy am 27. Januar 2026 eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 10.800 Hrywnja beantragen können. Diese Hilfe ist für Binnenvertriebene und Geflüchtete vorgesehen, die in den vergangenen drei Monaten keine vergleichbare Leistung erhalten haben. Die Unterstützung richtet sich an besonders schutzbedürftige Gruppen, die infolge der anhaltenden Krise in Not geraten sind.
Die Höhe der finanziellen Hilfe wird im Jahr 2026 unverändert auf dem Niveau von 2025 bleiben. Die Auszahlungen sind für einen Zeitraum von drei Monaten vorgesehen, und es gelten bestimmte Einkommenskriterien: Das Pro-Kopf-Einkommen in einem Haushalt darf 6.320 Hrywnja nicht überschreiten.
So können Sie sich für die Hilfe registrieren
Um sich für die Geldleistung anzumelden, können sich Einwohner am 27. Januar an einen mobilen Datenerfassungspunkt in der Gemeinde Ochtyrka wenden. Alternativ ist eine Registrierung auch telefonisch unter der Nummer 063 182 68 38 möglich.
Zu den als schutzbedürftig eingestuften Kategorien, die Anspruch auf die Hilfe haben, zählen:
- Alleinerziehende mit Kindern unter 18 Jahren,
- Familien mit älteren Angehörigen,
- Haushalte mit alleinlebenden Seniorinnen und Senioren,
- Familien mit Angehörigen, die einen anerkannten Grad der Behinderung haben.
Mit diesen Maßnahmen sollen jene Personen unterstützt werden, die aufgrund der schwierigen sozioökonomischen Lage am dringendsten auf finanzielle Hilfe angewiesen sind.
Die finanzielle Unterstützung durch das UNHCR ist ein wichtiger Schritt, um besonders verletzliche Bevölkerungsgruppen zu stützen – vor allem jene, die unter Konflikten und wirtschaftlichen Schwierigkeiten leiden.
Das Programm bietet sozialen Rückhalt für Familien in prekären Lebensumständen und trägt so zur Bewahrung der sozialen Stabilität in der Region bei. Die Registrierung über den mobilen Erfassungspunkt soll den Zugang zu den dringend benötigten Mitteln für die Betroffenen erleichtern.
Lesen Sie auch
- Betrug bei Einberufungen: Ukrainischer Geheimdienst entlarvt Führungskräfte von Wehrersatzbehörden
- Massiver Aufruhr in Odessa vereitelt: Russischer Militärgeheimdienst rekrutierte Jugendliche für Anschläge
- Schulen in Henitschesk als Druckmittel: Besatzer zwingen Eltern zu Zahlungen an Russlands Armee
- Militärbehörden dürfen jetzt Wehrpflichtige zur Fahndung ausschreiben: Wer betroffen ist
- Neue Dokumentarerzählung über die Schlacht um Robotyne: 200 gefallene Namen festgehalten
- Finanzhilfe für Vertriebene: Welche Ukrainer Anspruch auf Unterstützung haben

