Veteran mit Behinderung in Odessa bei Festnahme schwer verletzt – Bruch des Arms erfordert Operation.

Veteran mit Behinderung in Odessa bei Festnahme schwer verletzt – Bruch des Arms erfordert Operation
Veteran mit Behinderung in Odessa bei Festnahme schwer verletzt – Bruch des Arms erfordert Operation

Gewaltsamer Vorfall in Odessa: Veteran erleidet offenen Bruch

Nach Angaben von Novyny.live: In Odessa wurde ein Kriegsveteran während eines Festnahmeversuchs schwer verletzt. Der Mann, der freiwillig 2022 an der Front diente und zur 28. Brigade gehörte, ist heute aufgrund einer früheren Verwundung als Schwerbehinderter der Gruppe 3 eingestuft. Der Vorfall ereignete sich am Abend, als er mit seinem Hund Gassi ging. Plötzlich fuhr ein schwarzer Kleinbus vor, aus dem mehrere Männer in Uniform stiegen.

Der Veteran berichtet: „Ich habe gewarnt, dass ich behindert bin“

Der Betroffene, der mit Namen Gennadij genannt wird, schilderte seine Erlebnisse:

„Ich sagte ihnen sofort: Leute, ich bin nicht euer Fall, ich bin behindert, Gruppe 3, ich kann kaum laufen. In meinem Bein steckt eine Titan-Konstruktion und drei Schrauben im Knie. Aber einer von ihnen, der eine Sturmhaube trug, störte sich daran. Sie fingen an, mich mit Gewalt in den Wagen zu stopfen. Ich stemmte mich mit den Armen dagegen, um nicht in den Bus zu fallen – und in diesem Moment brechen sie mir einfach den Arm. Ich lag drinnen mit dem Gesicht nach unten, mit einem offenen Bruch, der einfach so herumbaumelte.“ – Gennadij

Der Vorfall sorgt in der Öffentlichkeit für große Besorgnis. Nach der Tat flohen die uniformierten Männer vom Ort des Geschehens. Mittlerweile haben Anwälte den Fall übernommen, was die Ernsthaftigkeit der Situation und die Notwendigkeit unterstreicht, die Rechte des Opfers zu schützen. Es wird darauf hingewiesen, dass in Odessa bereits am 26. Februar ein Soldat des Militärkommissariats (TZK) Warnschüsse in die Luft abgegeben hatte – möglicherweise im Zusammenhang mit den Festnahmeversuchen.

Dieser Fall hat eine Debatte über den Umgang mit Veteranen und ihre rechtliche Absicherung ausgelöst. Besonders die Frage, wie Menschen mit Behinderung behandelt werden, die ihr Land verteidigt haben, rückt in den Fokus. Da die Situation noch nicht abgeschlossen ist, könnte die juristische Begleitung des Veteranen entscheidend sein – sowohl für sein weiteres Vorgehen als auch für mögliche Konsequenzen für die Angreifer.


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