Ukraine überlegt, Züge durch Busse während russischer Angriffe zu ersetzen: Abgeordneter erklärt warum.
Diskussion über die Sicherheit der Eisenbahnen in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Der Abgeordnete Wolodymyr Kreydenko hat Bedenken hinsichtlich der Sicherheit des Zugverkehrs in der Ukraine geäußert und vorgeschlagen, alternative Transportmöglichkeiten wie Busse zu prüfen. Er wies auf die Risiken während der Evakuierung von Passagieren hin, insbesondere unter Angriffen. Diese Diskussion findet statt, während die Ukraine fortwährenden Infrastrukturbedrohungen durch russische Truppen ausgesetzt ist.
Im Programm Ranok.LIVE am 18. März 2023 schlug Kreydenko vor, Busse anstelle von Zügen zu verwenden. Seiner Meinung nach sind
„Straßenreisen und Busfahrten sicherer als Zugfahrten“– nicht nur für die Sicherheit der Passagiere, sondern auch um eine schnelle Evakuierung in Notfällen zu ermöglichen. Der Abgeordnete stellte zudem fest, dass
„Eisenbahnen an feste Gleise gebunden sind und nicht nach links oder rechts abweichen können“, was die Fähigkeit der Züge einschränkt, in kritischen Situationen zu manövrieren.
Dringlichkeit des Themas
Russische Angriffe auf Transportmittel in Grenzgebieten verdeutlichen die dringende Natur dieser Angelegenheit. Am selben Tag, dem 18. März, griffen russische Truppen eine Lokomotive in der Region Tschernihiw an und verletzten den Fahrer und seinen Assistenten. Außerdem wurde ein Zug, der von Kiew nach Sumy fuhr, unter Feuer genommen, als er etwa 200 Passagiere transportierte. Weitere Beschießungen ereigneten sich in den Regionen Mykolajiw und Sumy, was die Sorgen über die Sicherheit der Eisenbahnen in der gesamten Ukraine verstärkte.
Kreydenko erkannte an, dass ein völliger Stopp der Zugdienste unwahrscheinlich ist, betonte jedoch, dass es angesichts der aktuellen Herausforderungen zunehmend notwendig wird, sicherere Alternativen wie Busse in Betracht zu ziehen.
Die Debatte über die Sicherheit der Eisenbahnen in der Ukraine findet vor dem Hintergrund eskalierender russischer Angriffe statt, die das Leben von Zivilisten gefährden. Angesichts aktiver Feindseligkeiten ist es wichtig, verschiedene Transportmöglichkeiten zu prüfen, die in gefährlichen Situationen mehr Sicherheit und Flexibilität bieten. Aufgrund ihrer starren Routen könnte der Zugverkehr unter diesen Bedingungen nicht die geeignetste Wahl sein, was die Relevanz von Kreydenkos Vorschlag für alternative Transportmittel unterstreicht.
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