Die Werchowna Rada fordert eine Erhöhung der Lehrergehälter: Was wird sich ändern.
Nach Angaben von inkorr.com: Das Komitee der Werchowna Rada hat den Premierminister und das Haushaltskomitee aufgefordert, die Frage der Erhöhung der Gehälter für Lehrer auf das Niveau von drei Mindestlöhnen und die Struktur der Vergütung dringend zu klären.
Der Vorsitzende des Komitees, Serhij Babak, wies darauf hin, dass die Regierung im Haushaltsentwurf keine Änderungen bezüglich der drei Mindestlöhne wegen des Bedarfs an zusätzlicher Finanzierung von über 20 Milliarden Hrywnja aufgenommen hat.
'Um die Reform umzusetzen, werden 13,497 Milliarden Hrywnja benötigt', betonte Babak.
Er hob auch hervor, dass mehr als die Hälfte dieser Mittel in Form von Steuern wieder in das Budget fließt.
Babak betonte, dass der Staat ohne die Durchführung der Reform weiterhin die Ausbildung einer großen Anzahl junger Lehrer finanziert, die später aufgrund unzureichender Finanzierung die Lehrtätigkeit verlassen.
Erhöhung der Gehälter für junge Lehrer
Nach dem Plan zur Erhöhung wird ein junger Lehrer mit einer 18-Stunden-Woche nach dem 1. September 10.845 Hrywnja erhalten, was einer Erhöhung von 33 % gegenüber den versprochenen 50 % entspricht.
Diese Erhöhung ist als separate Zulage vorgesehen und nicht als strukturelle Erhöhung, was das Misstrauen der Lehrer weckt.
'Wir haben alles Mögliche getan, damit der junge Lehrer 19.975 Hrywnja netto erhält. Das Finanzministerium hat immense Anstrengungen unternommen, um zusätzliche Mittel für die Lehrer zu finden. Wir haben einen langen Weg zurückgelegt, und es macht keinen Sinn, sechs Monate vor dem Ziel aufzugeben', betonte Babak.
Die Forderung der Regierung nach einer Erhöhung der Gehälter für Lehrer steht im Zusammenhang mit der Notwendigkeit, die Vergütung auf das Niveau von drei Mindestlöhnen zu heben. Laut Serhij Babak ist die Reform von entscheidender Bedeutung, da niedrige Gehälter zu einer Abwanderung junger Pädagogen führen. Die geplante Erhöhung für junge Lehrer erzeugt keine Zufriedenheit, da das Wachstum nur 33 % und nicht 50 % beträgt und als Zulage und nicht als strukturelle Erhöhung vorgesehen ist.
Diese Ereignisse verdeutlichen die anhaltenden Herausforderungen, mit denen das Bildungssystem in der Ukraine konfrontiert ist. Trotz der Anstrengungen der Regierung bleibt in der Gemeinschaft große Besorgnis über die Arbeitsbedingungen und die finanzielle Ausstattung der Lehrer, was die Qualität der Bildung im Land beeinflussen könnte. Ohne angemessene Unterstützung könnten Pädagogen weiterhin nach Möglichkeiten in anderen Bereichen suchen, was die Frage des Fachkräftemangels im Bildungswesen verschärfen würde.
Lesen Sie auch
- Neue Regeln für die Mitarbeiter-Freistellung: Diese Mindestgehälter müssen Unternehmen jetzt zahlen
- Ukrainische Sonnenblumenpreise im Sinkflug: Nachfrage lässt nach
- Neue Steuer auf Pakete aus dem Ausland kommt dieses Jahr nicht – das steckt dahinter
- Lehrergehälter im Sommer 2026: Diese Beträge erhalten Pädagogen in den Ferien
- Rekordverlust: Russland verliert täglich 400.000 Barrel Öl durch ukrainische Drohnenangriffe
- Fang der Donau-Garnele in Wylkowe gestartet: Was über die invasive Art bekannt ist

