Ab 1. April gilt in der Ukraine das Angelverbot während der Laichzeit: Bußgelder bis zu 34.000 Griwna.
Frühjahrs- und Sommerlaichverbot für den Fischfang in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem 1. April 2026 tritt in der Ukraine ein saisonales Angelverbot in Kraft, das die Laichzeit der Fische schützen soll. Auf den meisten Flüssen und Teichen gilt die Einschränkung bis zum 30. Juni. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Fischbestände während ihrer Fortpflanzungsphase zu bewahren und langfristig zu sichern.
Die Regelungen betreffen nicht nur allgemeine Gewässer, sondern weisen auch Besonderheiten für bestimmte Wasserflächen auf. Konkret beginnt das Verbot:
- am Chadschibej-Liman,
- am Kutschurhan-Stausee,
- am Fluss Dnister sowie an den Auen-Seen
am 15. April und endet dort bereits am 15. Juni. Anders verhält es sich am Dnister-Liman: Hier gilt die Schonzeit bis zum 31. Juli.
Der Leiter der staatlichen Fischereibehörde, Ihor Klymenok, betonte, dass Fische während der Laichzeit besonders anfällig seien. Daher sei es wichtig, sie nicht zu stören und die Vorschriften strikt einzuhalten.
Verstöße gegen das Laichverbot ziehen empfindliche Geldstrafen nach sich:
- Für Privatpersonen liegt die Strafe zwischen 340 und 680 Griwna,
- für Amtsträger zwischen 850 und 1.700 Griwna,
- und für juristische Personen zwischen 17.000 und 34.000 Griwna.
Zusätzlich wird in der Region Odessa jedes Jahr vom Spätwinter bis zum Sommer ein Fangverbot für Krebse verhängt, was ebenfalls zum Schutz der aquatischen Ressourcen beiträgt. Die Einhaltung dieser Regeln ist ein wichtiger Schritt zur Bewahrung des Ökosystems und zur Unterstützung der Fischereiwirtschaft in der Ukraine.
Die Einführung des Laichverbots ist eine entscheidende Maßnahme zur Sicherung der Artenvielfalt und zur Wiederherstellung der Fischbestände in ukrainischen Gewässern. Diese Regelungen fördern eine nachhaltige Fischerei und das ökologische Gleichgewicht, was für die Zukunft der Fischereiindustrie von großer Bedeutung ist. Die hohen Bußgelder für Verstöße unterstreichen zudem den ernsthaften Ansatz des Staates beim Schutz der Wasserressourcen.
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