In der Ukraine sind die ersten Medikamente mit Cannabis registriert.
Die ersten auf medizinischem Cannabis basierenden Medikamente wurden in der Ukraine registriert
Ukrainische Apotheken werden bald neue Medikamente auf der Basis von medizinischem Cannabis erhalten. Die ersten registrierten Präparate sind orale Tropfen der spanischen Marke. Prognosen zufolge könnten sie bereits Anfang 2025 in den Apotheken erhältlich sein, berichtet die wohltätige Stiftung 'Patienten der Ukraine'.
Zusätzlich zu den oralen Tropfen hat das Gesundheitsministerium auch die Verwendung von festen Kapseln, Zahncremes und Gelen auf Basis von medizinischem Cannabis genehmigt. Indikationen für die Behandlung mit diesen Präparaten sind chronische Schmerzen, Parkinson-Krankheit, Übelkeit und Erbrechen nach der Chemotherapie, Tourette-Syndrom, gleichbehandlungsresistente Epilepsie, Anfälle im Kindesalter und Anorexie aufgrund von HIV.
Um diese Medikamente zu erhalten, müssen Patienten ein elektronisches Rezept eines Arztes haben, das in der Apotheke auf ihren Namen ausgestellt wird. Es sei darauf hingewiesen, dass die Apotheken, die diese Präparate herstellen, über drei Lizenzen verfügen müssen - für den Einzelhandel, die Herstellung von Arzneimitteln und den Umgang mit Betäubungsmitteln.
Laut dem Gesundheitsministerium benötigen etwa 6 Millionen Patienten in der Ukraine Arzneimittel auf Basis von medizinischem Cannabis.
Lesen Sie auch
- Lieferung von Hunderten Abwehrraketen: Kiew schließt Großvertrag mit Berlin ab
- Drohnen-Abkommen mit der EU: Selenskyj wirbt in Dublin für ukrainischen Vorschlag
- Einberufung nach Kiew: Was über Saluschnys mögliche Präsidentschaftskandidatur bekannt ist
- Moskau plant offenbar Großangriff: Selenskyj ruft Ukrainer zur Wachsamkeit auf
- Trotz Unterdrückung: Krim-Bewohner mit pro-ukrainischer Haltung bleiben in ihrer Heimat
- Lubinets fordert Wiedereinführung von Telefonaten für Gefangene: Wann russische Kriegsgefangene wieder anrufen dürfen

