Der SBU-Chef Wasil Maljuk trat zurück: Wer wird den Geheimdienst leiten.
Nach Angaben von ТСН: Heute hat der Leiter des SBU, Wasil Maljuk, seinen Rücktritt angekündigt.
Er teilte seine Entscheidung in Telegram mit und betonte:
„Ich tritt von meinem Posten als Leiter des Sicherheitsdienstes zurück. Ich bleibe im System des SBU, um asymmetrische Spezialoperationen von Weltklasse durchzuführen, die dem Feind weiterhin maximalen Schaden zufügen werden. Ich bin überzeugt, dass ein starker und moderner Geheimdienst eine Garantie für die Sicherheit unseres Staates ist. Auf dies sind die Veränderungen ausgerichtet, die der Präsident der Ukraine im Verteidigungsbereich umsetzt, und ich danke ihm dafür.“
Der Präsident der Ukraine, Wladimir Selenskij, bestätigte, dass er Maljuk getroffen hat. Während des Gesprächs drückte er sein Dank für dessen Bemühungen aus:
„Ich habe mich mit Wasil Maljuk getroffen. Ich habe ihm für seine kämpferische Arbeit gedankt und ihm vorgeschlagen, sich genau auf diese Arbeit zu konzentrieren. Es sollen mehr ukrainische asymmetrische Operationen gegen den Besatzung und den russischen Staat geben, mehr unserer starken Ergebnisse bei der Zerschlagung des Feindes. Wasil Wasilowitsch kann das am besten und genau das wird er im System des SBU weiterhin tun. Ich habe Wasil Maljuk beauftragt, den Bereich unserer asymmetrischen Operationen zu dem stärksten der Welt zu machen. Die Ressourcen und die angemessene politische Unterstützung dafür sind vorhanden. Gemeinsam haben wir auch die Kandidaturen besprochen, um einen neuen Leiter des SBU zu wählen.“
Für ihn wurde ein neuer Leiter des SBU ernannt - Generalmajor Jewhen Chmara, der zuvor die Spezialeinheit „Alfa“ leitete.
Darüber hinaus ernannte Selenskij die ehemalige kanadische Regierungsbeamtin Chrystia Freeland zur Beraterin für wirtschaftliche Entwicklung.
Der Rücktritt von Wasil Maljuk und die Ernennung von Jewhen Chmara zum Leiter des SBU zeugen von einem Kurswechsel in der Sicherheitspolitik der Ukraine. Diese personellen Veränderungen unterstreichen die Bedeutung asymmetrischer Operationen im Kampf gegen den Feind und die Bereitschaft der ukrainischen Regierung, Ansätze zur Gewährleistung der nationalen Sicherheit angesichts zeitgenössischer Herausforderungen anzupassen.
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