Kein Feiertag mehr: Ostern 2026 fällt für Ukrainer auf einen Arbeitstag.

Kein Feiertag mehr: Ostern 2026 fällt für Ukrainer auf einen Arbeitstag
Kein Feiertag mehr: Ostern 2026 fällt für Ukrainer auf einen Arbeitstag

Ostern im Jahr 2026

Nach Angaben von TSN.ua: Im Jahr 2026 wird Ostern von orthodoxen und griechisch-katholischen Christen am 12. April gefeiert, während westliche Christen bereits am 5. April Ostern begehen. Die Berechnung des Datums folgt der traditionellen Regel: Es fällt auf den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond, der frühestens auf die Frühlings-Tagundnachtgleiche am 21. März folgt. Besonders hervorzuheben ist, dass der Montag nach Ostern, der 13. April 2026, ein ganz normaler Arbeitstag sein wird – ohne zusätzliche Freizeit.

Vorübergehende Aussetzung von Feiertagen

Das Gesetz 'Über die Organisation von Arbeitsbeziehungen unter Kriegsrecht' hat die offiziellen Feiertage vorübergehend außer Kraft gesetzt. Dies bedeutet, dass die üblichen freien Tage rund um Ostern in diesem Jahr nicht gelten. Die Maßnahme wurde angesichts der aktuellen Lage im Land ergriffen, um die Stabilität im Arbeitsleben zu gewährleisten. Viele Ukrainer müssen daher ihre Osterplanung ohne verlängertes Wochenende gestalten.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Die Orthodoxe Kirche der Ukraine (OKU) ist bereits zum 1. September 2023 auf den Neujulianischen Kalender umgestiegen. Diese Umstellung hat Auswirkungen auf die Berechnung kirchlicher Feste, einschließlich des Osterdatums. Somit bringt das Jahr 2026 einige Veränderungen in den traditionellen Feierlichkeiten mit sich, die in Zeiten aktueller Herausforderungen bedacht werden sollten.

Die Streichung der traditionellen Feiertage rund um Ostern in der Ukraine spiegelt die gegenwärtigen Schwierigkeiten des Landes unter Kriegsrecht wider. Da keine zusätzlichen freien Tage vorgesehen sind, könnte diese Entscheidung die Feierpläne vieler Menschen beeinflussen. Auch der Kalenderwechsel der Orthodoxen Kirche der Ukraine dürfte unter Gläubigen für Diskussionen sorgen, da er gewohnte Bräuche und Abläufe verändert.


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