Parlamentsbetrieb lahmgelegt: Massenvergiftung in der Kantine verhindert Sitzungsbeginn.

Parlamentsbetrieb lahmgelegt: Massenvergiftung in der Kantine verhindert Sitzungsbeginn
Parlamentsbetrieb lahmgelegt: Massenvergiftung in der Kantine verhindert Sitzungsbeginn

Plenarsitzung abgesagt

Nach Angaben von TSN.ua: Am 12. Februar 2026 konnte die Werchowna Rada ihre Arbeit nicht aufnehmen, da die erforderliche Anzahl von Abgeordneten nicht anwesend war. Lediglich 274 der insgesamt 393 Parlamentarier fanden sich im Sitzungssaal ein. Viele Volksvertreter blieben aus gesundheitlichen Gründen fern, nachdem es am Vortag, dem 11. Februar, zu einer Vergiftungswelle in der Parlamentskantine gekommen war. Infolgedessen wurde die Plenarwoche vorzeitig beendet und alle Abstimmungen bis zum 24. Februar ausgesetzt.

Was ist über die Erkrankungen bekannt?

Während einige Abgeordnete auf Auslandsreisen waren, litten etwa 10 Prozent der Parlamentarier verschiedener Fraktionen unter Vergiftungssymptomen. Jaroslaw Schelesnjak bestätigte die Vorfälle mit den Worten:

„Es ist teilweise wahr, dass Abgeordnete vergiftet wurden.“
Mykola Tyschtschenko fügte hinzu:
„Volksabgeordnete wurden vergiftet. Die Tätigkeit des Parlaments wurde zwangsweise eingestellt.“
Oleksandr Marikowsky berichtete, dass „bei vielen die Vergiftung nach dem Besuch der Parlamentskantine aufgetreten ist“.

Dieser Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Versorgungsproblemen im ukrainischen Parlament. Bereits Anfang Januar 2023 war die Werchowna Rada vorübergehend ohne Heizung und Wasser, was damals für erhebliche Unruhe sorgte. Solche Vorfälle werfen ein Schlaglicht auf die schwierigen Arbeitsbedingungen, unter denen die ukrainische Demokratie oft funktionieren muss.

Die Handlungsunfähigkeit des Parlaments aufgrund fehlender Abgeordneter offenbart ernsthafte Schwachstellen in dessen Funktionsweise. Der Vorfall unterstreicht, wie direkt die Gesundheit der Volksvertreter die politischen Prozesse im Land beeinflusst. Gleichzeitig stellen sich dringende Fragen zur Lebensmittelsicherheit in staatlichen Einrichtungen, die dringend einer Aufklärung bedürfen.


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