Die Werchowna Rada hat die Geburtsbeihilfe auf 50.000 erhöht: Was sich ändern wird.
Nach Angaben von inkorr.com: Am 5. November verabschiedete die Werchowna Rada ein Gesetz, wonach die Geburtsbeihilfe in der Ukraine auf 50.000 Hrywnja steigen wird. Diese Gerüchte wurden vom Pressezentrum des Parlaments und dem Volksabgeordneten Danilo Hetmanzev in Telegram bestätigt.
Das Ziel dieses Gesetzes ist es, Familien während der Schwangerschaft, nach der Geburt und in den frühen Erziehungsphasen der Kinder zu unterstützen sowie die demografische Situation zu verbessern, indem Eltern die Möglichkeit gegeben wird, Familienleben mit beruflicher Tätigkeit zu verbinden.
Der Gesetzentwurf Nr. 13532 sieht vor, dass die erhöhten Zahlungen ab dem 1. Januar 2026 in Kraft treten.
Was neu eingeführt wird
Zu den wichtigsten Neuerungen gehören:
- Frauen ohne Krankenversicherung erhalten während der Schwangerschaft und Geburt eine Beihilfe von 7.000 Hrywnja.
- Die einmalige Zahlung nach der Geburt eines Kindes beträgt 50.000 Hrywnja.
- Eltern können zwischen dem 'Baby-Paket' oder einer Geldentschädigung wählen.
- Die monatliche Beihilfe für die Betreuung von Kleinkindern beträgt 7.000 Hrywnja.
- Es ist die Einführung des Programms 'eKita' für Kinder von 2 bis 3 Jahren geplant.
- Außerdem wird Hilfe für Familien bereitgestellt, die Kinder mit Behinderungen aufziehen.
- Ab 2028 startet das Programm 'eVorschule' für Kinder von 4 bis 6 Jahren.
- Einmalige Hilfe für Erstklässler in Höhe von 5.000 Hrywnja ist vorgesehen.
Die Erhöhung der Geburtsbeihilfe auf 50.000 Hrywnja, die von der Werchowna Rada genehmigt wurde, soll die Lebensbedingungen von Familien verbessern, die demografische Situation unterstützen und die Entwicklung sozialer Programme für Kinder unterschiedlichen Alters fördern.
Lesen Sie auch
- Neue US-Zölle gegen 60 Länder: So hoch fallen die Abgaben für die EU und Russland aus
- Russlands Öl- und Gasumsätze sollen um 60 % steigen – das treibt den Anstieg an
- Zweite IMF-Zahlung an die Ukraine: 690 Millionen Dollar für den Staatshaushalt
- Russlands Haushaltsloch von 7 Billionen Rubel: Droht dem Land die Zahlungsunfähigkeit?
- 60 Prozent der russischen Ölraffinerien müssen zerstört werden – das ist die kritische Schwelle, so ein Experte
- Warum Russlands Ölraffinerien kaum zu retten sind – ein Experte erklärt die drohende Treibstoffkrise

