Neues Gesetz zur Militärausbildung für Beamte: Das sagt Maksym Schorin dazu.
Ukrainisches Parlament verabschiedet Gesetzentwurf Nr. 13347
Nach Angaben von Novyny.live: Die Werchowna Rada der Ukraine hat den Gesetzentwurf Nr. 13347 angenommen. Er schreibt eine verpflichtende militärische Grundausbildung für alle vor, die im öffentlichen Dienst arbeiten möchten. 263 Abgeordnete stimmten dafür. Die Regelung gilt für künftige Staatsbedienstete, die eine entsprechende Stelle anstreben.
Stimmen zur Entscheidung
Maksym Schorin, stellvertretender Kommandeur des Dritten Armeekorps, äußerte sich zu dem neuen Gesetz. Er betonte, dass die Wehrpflicht für Beamte frühestens ein Jahr nach Aufhebung des Kriegsrechts in Kraft treten werde. Wörtlich sagte er:
„Diese Bestimmung wird, so wie ich es verstehe, frühestens ein Jahr nach Beendigung oder Aufhebung des Kriegsrechts angewendet.“ – Maksym Schorin
Darüber hinaus räumt der Gesetzentwurf Veteranen das Recht ein, Positionen in staatlichen Einrichtungen zu besetzen. Schorin hob hervor, dass dies ein Zeichen echter Wertschätzung und Dankbarkeit des Staates gegenüber den Kriegsteilnehmern sei:
„Das wäre ein Ausdruck von echtem Respekt und Dankbarkeit des Staates gegenüber den Kriegsteilnehmern.“ – Maksym Schorin
Die Neuerungen könnten die Personalpolitik in öffentlichen Ämtern grundlegend verändern. Sie tragen sowohl den Belangen der Veteranen als auch der Bedeutung militärischer Ausbildung für Staatsdiener Rechnung. Der Beschluss ist ein wichtiger Schritt zur Reform der öffentlichen Verwaltung in der Ukraine, insbesondere angesichts der aktuellen Sicherheitslage. Die geforderte Militärausbildung soll die Einsatzbereitschaft von Beamten in Krisensituationen erhöhen. Gleichzeitig eröffnen sich für Veteranen neue berufliche Perspektiven, was ihre gesellschaftliche Integration fördert und militärische Erfahrung in die Verwaltung einbringt.
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